Banken: Wenn Sie nicht „Nein!“ sagen, wird sich nichts ändern!

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Banken-Bashing ist modern und wer sich dem nicht anschliesst, liegt nicht im Trend. Viele reden nur noch von „Bankstern“, sehen in den Geldläden die Wurzel allen Übels – und vergessen dabei, dass es sich dabei um Wirtschaftsunternehmen handelt, die nichts weiter tun als alle anderen Firmen: In der kürzest möglichen Zeit mit dem geringst möglichen Einsatz das meiste Geld für ihre Aktionäre verdienen! Das und nichts anderes ist in diesem System ihre Aufgabe.

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Richter annuliert Hypothek wegen „Zins-Missbrauch der Bank“

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Auf den Kanarischen Inseln ist Richter Juan José Cobo Plana ein kleiner Volksheld, seitdem er damals den Fussball-Club U.D. Las Palmas als Konkursverwalter vor dem Verschwinden gerettet hatte. Jetzt übt er sein Amt auf der kleinen Insel Lanzarote aus und redet auch dort konsequent Klartext.  Soeben hat er die Hypothek eines Inselbewohners annuliert, der kurz vor der Zwangsräumung stand. In der Begründung macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube.

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Musterurteil: Gericht beschlagnahmt 9.000 Euro bei Banco Popular

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Rubén und Lourdes können endlich aufatmen! Sie haben den Rechtsstreit gegen ihre Bank gewonnen und das Geld ist wieder da. – „Das war Betrug wie aus dem Bilderbuch“, lässt ihr Anwalt, José Arcos, keinen Zweifel daran, was da passiert war. Man hatte dem jungen Paar ein höchst suspektes Finanzprodukt untergejubelt, als die Hypothek unterschrieben wurde. Nun beschlagnahmte das Gericht den entsprechenden Betrag in der Banco Popular. Rubén und Lourdes können wieder ruhig schlafen.

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52-Jährige stürzt sich wegen Zwangsräumung vom Balkon in den Tod

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Das nächste Todesopfer wegen Zwangsräumung heisst Dolores García. Vor drei Tagen hatte die 52-jährige Frau den Zwangsräumungsbescheid zugestellt bekommen. Heute Morgen stürzte sie sich vom Balkon ihrer Wohnung im vierten Stock in den Tod. Dolores lebte zusammen mit ihrer 96-jährigen kranken und bettlägrigen Mutter in der Strasse Río Guadiana in Málaga, gleich neben der Polizeiwache. Nach Aussagen von Nachbarn war sie in den vergangenen Tagen „sehr besorgt“ wegen der Zwangsräumung.

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Das Zwangsräumungsgesetz und die Panik der Banker

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Sie sahen dunkle Wolken über ihren Bankfilialen aufziehen und mussten reagieren. Am 6. November trafen sich in Madrid die Repräsentanten der Gruppe 1 der spanischen Bankenvereinigung (AEB) zum Essen, also diejenigen der grossen Geldläden (es gibt Leute, die immer noch von „Finanz-Instituten“ reden). Soeben hatte die Regierung verlauten lassen, sie wolle Gesetze ändern, um das Zwangsräumungsproblem in den Griff zu bekommen – und jetzt schrillten bei den Bankern die Alarmglocken.

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Bürgermeister räumt Bank-Konto und stoppt Zwangsräumungen

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Manchmal sind freundliche Aufforderungen ganz falsch! Insbesondere bei Bankern kommt man nur weiter, wenn man konsequenten Druck ausübt. Wie gut das allerdings funktioniert, hat gestern der Bürgermeister von Santa Cruz de Tenerife bewiesen. Er räumte kurzerhand die 1,5 Millionen Euro Gemeindegelder vom Bankia-Konto komplett ab, weil sich die Bank geweigert hatte, über Zwangsräumungen zu verhandeln. Plötzlich waren die Banker sofort bereit, sich mit der Sachlage zu befassen.

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54-Jähriger hängt sich eine Stunde vor der Zwangsräumung im Patio auf

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Miguel Ángel Domingo hat die angespannte Situation nicht mehr ausgehalten. Der 54-Jährige hängte sich heute Morgen im Patio seines Hauses auf, nur eine Stunde bevor die Beamten zur Zwangsräumung seines Hauses erschienen. Sein Bruder fand ihn nach dem Frühstück gegen neun Uhr an einem Strick baumelnd im Patio seines Hauses in Granada und verständigte die Polizei. Während die Beamten noch im Haus waren, erschien wenig später das Zwangsräumungskommando plötzlich in der Tür und stellten per Datenabgleich fest, dass das Haus nicht mehr geräumt werden musste; nur noch die Leiche wurde zwangsgeräumt.

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