Hiermit erklären wir die Besorgnis der Bürger für beendet

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„Der Vorwurf der vermeintlichen Totalausspähung in Deutschland ist nach den Angaben der NSA, des britischen Dienstes und unserer Nachrichtendienste vom Tisch. Es gibt in Deutschland keine millionfache Grundrechtsverletzung.“

Pofalla weiss, wovon er spricht – wenn man den Versicherungen der NSA und der Geheimdienste nicht mehr trauen kann, wem denn dann noch? Die haben Wege und Mittel, von denen man nur träumen kann und damals auch die Massenvernichtungswaffen im Irak entdeckt. „Nach Angaben der …“ sagt Pofalla und ist raus aus der Nummer. Er hat schliesslich nichts gesagt sondern die Angaben anderer zitiert. Hiermit erklären wir die Besorgnis der Bürger für beendet.

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XKeyscore: Alles wird, wie es bleibt

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Es ist alles schlimmer, wie sich jetzt herausstellt: Das Spionageprogramm XKeyscore erlaubt eine fast allumfassende Überwachung auch einzelner Internet-Nutzer in Echtzeit. Damit hat die NSA nicht nur Mega-Daten gesammelt, sondern greift auch gezielt auf bestimmte User zu; Internetaktivitäten von Nutzern werden in Echtzeit überwacht – also besuchte Websites, Inhalte von E-Mails und Anfragen an Suchmaschinen.

In Deutschland setzt das Bundesamt für Verfassungsschutz XKeyscore „testweise“ ein.

Die Konsequenz daraus: Auf die Frage „Haben Sie Ihr Verhalten bei der Kommunikation im Internet aufgrund der bekannt gewordenen Abhöraktionen verändert oder nicht?“ antworteten 89 Prozent mit „Nein“, nur elf Prozent geben an, ihr Verhalten geändert zu haben.

Na dann, was soll´s, lohnt den Aufwand nicht, reden wir lieber über´s Wetter

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* * Ströbele reagiert
* Wir haben die Werkzeuge … und wir haben die Wahl!

Wenn der Kunde zum unbezahlten Mitarbeiter wird

Kellnernde Kunden gibt es schon lange: McDonalds hat es perfektioniert. Doch jetzt hält die Arbeitsverlagerung auf den Kunden überall Einzug. Der Bankautomat „kann“ immer mehr, die Selbstscanner-Kassen im Supermarkt vor allem, die Selbstschrauber bei Ikea, Einchecken beim Automaten am Flughafen … jede kleine Handbewegung die man auf den Verbraucher „auslagern“ kann, spart Kosten.

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Richter planen gemeinsame Strategie gegen Zwangsräumungen

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Wo die Politik hemmungslos versagt, muss es jemand anders regeln!  So denken auch die Richter Spaniens aktuell und versuchen eine gemeinsame Strategie zu finden, um weitere Zwangsräumungen auszubremsen. Vorrangig im Internet diskutieren sie sich die Köpfe heiss und nehmen das jüngste EU-Urteil als Basis der Aktion. Wichtig ist, dass ein abgestimmtes Modell dabei herauskommt, damit sich zukünftige Gerichtsurteile nicht widersprechen.  Die Initiative der Richter ist ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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Brüderle Sexismus bla …

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Gastbeitrag, eingesandt von Uhupardo-Leser „Blend“

Der Weinselige hat an der Theke kurz vor Mitternacht den Dirty Old Man rausgehängt.  Vor einem Jahr. Macht er angeblich öfter.  Ist bestimmt auch so.  Gottschalk hat das  in jeder „Wetten dass“-Sendung getan.  Diesmal aber Riesentheater!  Endlich kann man sich mal richtig entrüsten im Netz. Aber volles Rohr.  Denn diese Entrüstung ist unteilbar.  Niemand wird sich wagen, da auch nur in Nuancen Einwände zu zelebrieren. Nicht mal zu differenzieren. Und wenn doch, dann alle zusammen mit noch mehr Entrüstung aufe Schnauze des Differenzierers, aber ohne Gnade!

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Neue Partei kanalisiert die Protestwelle: Partido X – die Zukunftspartei

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Die Kampfansage ist unmissverständlich:  „Wenn Politiker das Problem sind, werden wir das Problem der Politiker sein!“  –  Eine neue Partei macht sich auf, „so viele lobbygesteuerte Politiker in die Arbeitslosigkeit zu schicken wie nur möglich“.  Direkte Bürgerbeteiligung, horizontale Strukturen, Transparenz über eine „Wikiregierung“ und in der Summe „Demokratie und Punkt!“, darum soll es in Zukunft gehen.  Ob die neue Formation eine Bedrohung für das etablierte Zweiparteien-System werden kann, wird sich bald herausstellen.

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Die häufigsten Suchbegriffe 2012 von Spaniern und Deutschen in Wikipedia

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Die einen nörgeln, in Wikipedia dürfe „jeder Depp“ schreiben, die anderen halten es für eine historische kuturelle Errungenschaft. Sicher ist nur: Alle nutzen Wikipedia. Doch was suchen die Menschen dort vorrangig? Worüber wollen Sie sich informieren? Hier die meistgesuchten Wikipedia-Stichwörter in diesem Jahr in Spanien und Deutschland:

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