Erdbeben im Öl-Bohrgebiet neben den Kanarischen Inseln

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Die Erdbeben von bis zu 3,7 Grad auf der Richter-Skala, die am Dienstag östlich der Kanarischen Inseln registriert worden sind, „zeigen doch, dass dieses Projekt ein ausgemachter Wahnsinn ist“, wettert Mario Cabrera, der Präsident der Inselregierung (Cabildo) von Fuerteventura. Selbst ein Erdbeben dieser Dimension, das sogar an den Küsten von Lanzarote noch zu spüren war, kann katastrophale Konsequenzen bei jeder dieser Öl-Probebohrungen haben“, versichert Cabrera.

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Kanaren-Politiker beruhigt: „Ölverseuchte Küsten wird es nur in Afrika geben!“

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Es ist alles gar nicht schlimm, kann nichts passieren. Selbst wenn es bei dem „äusserst geringen Risiko“ der Ölbohrungen vor den Kanarischen Inseln zu einer Verseuchung des Meeres kommen sollte, würde das Öl von der Meeeresströmung an afrikanischen Strände getrieben. Das versicherte der industriepolitische Sprecher der Partido Popular, Manuel Fernández, jetzt im kanarischen Parlament. Wer sollte sich jetzt noch Sorgen machen müssen?

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Lösung der Krise: Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch im eigenen Land!

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Der spanische Tourismuminister empfiehlt seinen Landsleuten, ihren Urlaub nur noch im eigenen Land zu verbringen. Das sei gut für die Inlandsnachfrage und helfe Spanien gerade in der Krise besonders. José Manuel Soría, der in der Vergangenheit schon öfter durch besonders schlaue Projekte aufgefallen ist, hat damit eine wirklich gute Idee geäussert. Jedoch: Uhupardo hat noch eine viel bessere!

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Chinesen wollen spanisches Stromleitungsnetz kaufen

 

Herrrreinspaziert, der grosse Ausverkauf hat begonnen! Der chinesische Staatskonzern State Gride hat Absichten bekundet, das spanische Stromleitungsnetz zu kaufen. Das Netz gehört Red Eléctrica und dieses Unternehmen wiederum dem Staat (= den Bürgern Spaniens, zumindest theoretisch). Der touristische Ölminister José Manuel Soria, zuständig für Tourismus Industrie kurioserweise, versicherte zwar, keine Kenntnis von dieser Operation zu haben, doch seine Aussagen haben gewöhnlich die Halbwertzeit eines ordinären Erdbeer-Joghurts.

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Kreativer Protest: Die Mahnung auf dem Rücken des Ölministers

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José Manuel Soria, Ölminister und inzwischen Erzfeind der Canarios – also seiner Landsleute, die sich längst für ihn schämen -, ist heute unfreiwillig zur Projektionsfläche geworden. Greenpeace hatte eine originelle Idee umgesetzt. Der Minister, offiziell für Tourismus und Industrie, nahm im Hotel Palace von Madrid an der Verleihung der XII. Energie-Preise teil. Während der Veranstaltung projizierten ihm Greenpeace-Aktivisten das Zeichen für „I love Kernenergie“ auf den Rücken (siehe Foto), um gegen des „Ministers Verstrickung in die fossile und atomare Energielobby“ zu protestieren.

Hier können Sie den Canarios helfen, liebe Uhupardo-Leser, und den Ölminister zum Rücktritt auffordern:   Klick

(Vorname, Name, Pass-Nummer untereinander und abschicken.)

Ölbohrungen bedrohen Wasserversorgung von Lanzarote und Fuerteventura

Nicht nur die Strände sind bedroht vom Öl, auf den östlichen Inseln würde selbst ein kleiner Unfall sofort die komplette Trinkwasser-Versorgung der Bevölkerung auslöschen.

Es ist lange her. Vor 40 Jahren wurden Lanzarote und Fuerteventura nur mit Tankschiffen versorgt. Auf beiden Inseln gibt es so gut wie kein Grundwasser noch Stauseen wie zum Beispiel auf Gran Canaria. Entweder kam ein Tankschiff – oder es gab kein Trinkwasser. Diese Situation könnte sich bald wiederholen, wenn die Ölbohrungen 60 Kilometer vor den kanarischen Stränden beginnen.

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Protest-Demo gegen Ölbohrungen am 24. März auf Gran Canaria und Lanzarote

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„Na und, sollen sie doch nach Öl bohren, dann fliegen wir eben woanders hin“, sagt ein deutscher Tourist in Maspalomas schulterzuckend. Man kann es ihm nicht verdenken. Er wird viel weiter und länger fliegen müssen im Winter, um Wärme und Strand geniessen zu können in der Wintersaison, wenn die kanarischen Strände eines Tages ölverschmiert aufwachen sollten. Doch deutsche couch potatoes sind bekanntlich schon schwer genug vom Sofa zu bringen, wenn es um Themen geht, die sie selbst direkt betreffen. Niemand sollte sich einbilden, bei der Protest-Demo am 24. März in Las Palmas (Parque San Telmo, Samstag, 12 Uhr) eine nennenswerte Zahl Urlauber entdecken zu können.

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