Frauen sind an häuslicher Gewalt selbst schuld, sagt der Pfarrer

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Die Frage ist gar nicht, ob ein Priester so etwas sagen darf oder nicht – die Frage muss sein, wie viele ähnlich denken, ohne es zu sagen! Frauen betteln um Schläge, weil sie die Männer provozieren. Davon ist Piero Corsi so überzeugt, dass er zu den Festtagen einen entsprechenden Aushang an das Portal seiner Kirche von San Terezo heftete. Unter dem Titel „Frauen und häusliche Gewalt“ erklärt der italienische Priester, dass die Frauen, „die immer mehr provozieren, arrogant agieren und sich für überlegen halten, die Spannungen selbst hervor rufen“.

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Vatikan – wie im alten Rom: “ … und ich dachte, ihr wollt mich erschiessen …“

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Ettore Tedeschi: „Und ich dachte, ihr wollt mich erschiessen!“

Als der Ökonom Ettore Gotti Tedeschi (67) im Jahr 2009 von seinem Freund Benedikt XVI gebeten wurde, sich um die Vatikanbank (IOR) zu kümmern, dachte er sich schon, dass das keine ganz einfache Aufgabe werden würde. Wenig später ging dem Mann vom Opus Dei auf, dass es sogar gefährlich werden könnte, sehr gefährlich. Gottes Bankier hielt diesen Eindruck sogar schriftlich für seine Freunde fest in einer brisanten Akte: „Wenn man mich umbringt, hier findet ihr den Grund für meinen Tod.“

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Gerichtsverfahren gegen „Wie man einen Christus zubereitet“

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Ist es denn nicht schön, dass wir in Spanien, neben all den Problemen, die die Krise mit sich bringt, immer noch Zeit für ein paar Albernheiten haben? – Heute begann in Madrid das Gerichtsverfahren gegen den Liedermacher Javier Krahe wegen eines 54 Sekunden kurzen Videos aus dem Jahr 1978! In diesem Film wird erklärt, wie ein Christus zuzubereiten ist. Der gerichtliche Vorwurf: Beleidigung der Gefühle der Gläubigen.

Den Zuschauern wird empfohlen, den Körper Christi vom Kreuz zu lösen, ihn gründlich trocknen zu lassen, Zutaten nach Geschmack beizugeben und für drei Tage in den Backofen zu stellen. Nach Ablauf dieser Frist soll Christus dann selbst dem Backofen entsteigen. Dieser 34 Jahre alte Film wurde erst zum Stein des Anstosses, als ihn der Fernsehsender Canal+ 2004 einem Interview unterlegte, das man mit Javier Krahe führte.

Nur gut, dass selbst der Staatsanwalt in dem Film zwar ein „offensives Video“ aber „kein Delikt“ sieht und heute Freispruch beantragte. So muss Javier Krahe seine Ankündigung wohl nicht wahr machen: „Wenn man mich verurteilt, gehe ich nach Frankreich ins Asyl.“

Benedikt oder Maledikt? – Feiger Papst auf Kuba

 

Man kann es ein perfektes Joint-Venture nennen. Oder eben ein schmutziges Geschäft. Je nachdem, wie weit man die political correctness treiben will, wenn der Führer der weltweit grössten Sekte eine brutale Diktatur besucht und das Motto „Eine Hand wäscht die andere“ in Leuchtschrift über der Veranstaltung steht. Selbst die „Damas de blanco“ wollte Papst Bendikt nicht empfangen, „weil es nicht in den Terminplan passt“. Aber perfekt ins Konzept dieses Besuches!

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