IWF fordert zehnprozentige Lohnsenkung für ganz Spanien

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Es muss sich sehr viel ändern auf diesem Planeten, bevor sich etwas ändern kann. Zum Beispiel wird es keine Besserung geben, bevor die absolute Mehrheit der Bevölkerung in allen Ländern den Internationalen Währungsfond als kriminelle Vereinigung einstuft. Der IWF hat die spanische Regierung soeben aufgefordert, für eine zehnprozentige Lohnsenkung im Land zu sorgen, „um Arbeitsplätze zu schaffen“. Ausserdem werden eine (weitere) Erhöhung der Mehrwertsteuer und noch mehr Kürzungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Renten gefordert.

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Dijsselbloem setzt auf Bankenzerschlagung und Zwangsabgaben auch in anderen Ländern

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Der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem setzt auf den „zyprischen Weg“ auch für andere Länder. Durch Zerschlagung von Banken und Zwangsabgaben auf Konten von mehr als 100.000 Euro würden die Steuerzahler davon verschont, die Restrukturierung des Bankenwesens bezahlen zu müssen, so die Begründung. Damit dürften spätestens ab jetzt etliche Alarmlampen glühen bei denjenigen, die mindestens sechsstellige Summen bei vielen Banken parken, ob in Aktien oder Bargeld.

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IWF sieht Finanzkollaps, wenn die Banken nicht schnell mehr Geld erhalten

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Der Internationale Währungsfond (IWF) hat noch nie besonders richtig gelegen mit seinen Prognosen. Doch mehr als alle, die richtig gelegen haben, ist der IWF in der Lage, Tendenzen zu setzen, und tut das auch mit regelmässiger Hartnäckigkeit. Das ist natürlich niemals beliebig und verfolgt immer einen bestimmten Zweck. Angesichts dessen möchte man seinen Goethe (Torquato Tasso II.1) aus der Schublade kramen: „So fühlt man Absicht und man ist verstimmt.“ – Die Frage ist also weniger, was der internationale Organismus an Prognosen absondert sondern eher warum.

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IWF verlangt von Spanien weitere MwSt.-Erhöhung in 2014

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Der Internationale Währungsfond (IWF) hat soeben seine erst knapp zwei Wochen alte Pronose für Spanien korrigiert. Noch mehr Rezession als bisher werde es geben, besonders im kommenden Jahr. Keine Wachstumsaussichten nirgendwo, bedauert die Institution und erklärt, dass Rajoys jüngstes Sparpaket das Land wirtschaftlich noch weiter versenkt habe. Daraus die Empfehlung zu ziehen, für 2014 eine weitere MwSt.-Steuer vorzusehen, „um dem Difizit-Ziel näher zu kommen“, womit die Ökonomie natürlich noch weiter in den Abgrund getrieben würde, darauf muss man erstmal kommen.

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IWF verlangt von Spanien sofortige MwSt-Erhöhung und Senkung der Beamtengehälter

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Der International Währungsfond (IWF) fordert die spanische Regierung auf, das Volk jetzt sofort deutlich mehr auszupressen, als das bisher der Fall war.  Die für 2013 vorgesehene Mehrwertsteuer-Erhöhung müsse sofort erfolgen und die Bematengehälter noch weiter gesenkt werden, heisst in in der entsprechenden IWF-Empfehlung an Rajoys Regierung.  Zwar habe Madrid schon viel getan in den vergangenen Monaten, doch sei „das Vertrauen der Märkte dadurch bisher nicht erreicht“ worden.

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Alarmstimmung und komplette Hilflosigkeit in Madrid

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Die Risikoprämie bleibt auch an diesem Morgen bei 540 Punkten! Jetzt zeigt sich, dass die gestrigen Ansagen rein gar nichts genützt haben. Die konservative Regierung in Madrid ist in Aufruhr, operative Hektik ersetzt konkrete Pläne und klare Ansagen, Reisen nach Berlin und New York sollen Hilfe bringen, aber niemand weiss wie. Ministerpräsident Mariano Rajoy setzt auf die griechischen Wahlen – und ist nicht einmal sicher, welches Ergebnis er sich wünschen soll. Deutliche Alarmstimmung in Spanien ist jetzt fühlbar und die Hilflosigkeit der Regierung komplett.

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Lagarde, Schäuble und Van Rompuy tanzen um das Feuer

Christine Lagarde hat die Zeichen der Zeit erkannt! Die „Wirtschaft ist in einer gefährlichen Lage“ folgert sie messerscharf in der französischen Sonntagszeitung „Journal du Dimanche“ und fordert die „europäischen Staaten zur Geschlossenheit in der Schuldenkrise“ auf. Der Brüssel-Gipfel am 9. Dezember habe seine Aufgabe nicht gemeistert, bedauert die IWF-Chefin. Die Staats- und Regierungschefs der EU seien einerseits nicht genug ins Detail gegangen und andererseits seien „die Grundprinzipien zu kompliziert“.

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