42 Prozent sagen: „Unter Hitler war nicht alles schlecht“

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Ob die NSDAP mit ihrer völkischen Ideologie Chancen hätte, in Österreich in freien Wahlen erfolgreich zu sein, wenn es kein Gesetz gäbe, das nationalsozialistische Wiederbetätigung unter Strafandrohung stellt, wollte „Der Standard“ wissen – und 54 Prozent antworteten, dass das sehr wohl möglich wäre. Besonders junge und höher gebildete Befragte räumen den Nazis Wahlchancen ein. Der These „Unter Hitler war nicht alles schlecht“ stimmen 42 Prozent zu.

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Kopf eingeklemmt ins Seitenfenster – täglich mehr rassistische Attacken in Griechenland

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Ein 22-jähriger Ägypter geht den Bürgersteig entlang. Neben ihm hält ein Auto. Zwei Männer springen heraus, prügeln und treten den jungen Mann ohne jede Kommunikation. Dann klemmen Sie den Kopf des Ägypters ins Seitenfester ihres PKW ein und schleifen den Mann fast einen Kilometer lang mit. So geschehen am vergangenen Wochenende in Nea Manolada auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Inzwischen ist das Opfer ausser Lebensgefahr, ein 35-jähriger Grieche wurde festgenommen, nach dem anderen wird gefahndet.

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Griechen-Frust mündet in Fremdenfeindlichkeit und Extremismus

Das heutige Wahl-Ergebnis in Griechenland spielt keine Rolle – es kann nur schlimmer werden. Die beiden grossen Parteien könnten zusammen gerade noch eine Mehrheit bekommen, doch der Zwachs der radikalen und fremdenfeindlichen Parteien ist so enorm, dass das Panorama in „Athenistan“ morgen früh zwangsläufig düsterer sein wird als heute. Es ist, wie es immer war: Wo es dem Volk schlecht geht, haben die Fremden die Schuld; diejenige, die „hier nicht her gehören“, die „uns alles wegnehmen“. Wahre Polit-Hooligans haben so die Chance auf Einzug ins Parlament.

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