Nur das Bernabéu ist und bleibt „The Special One“

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Es gibt zwei genau Dinge, die dem Bernabéu wichtig sind vor allen anderen: Gewinnen und attraktiven Offensiv-Fussball spielen. Den geforderten Fussball spielt in Real Madrid in dieser Saison nicht – und jetzt gewinnt die Mannschaft nicht einmal mehr. Da diese beiden Punkte aber von niemandem ausser Kraft zu setzen sind, sollte sich jetzt auch der allmächtige Trainermanager vorsehen. Alle seine Versuche, mit Schuldzuweisungen nach allen Seiten den Ball aus dem eigenen Feld zu bringen, könnten bald nicht mehr genug sein.

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Gehälter-Liste: Was verdienen die Stars von Real Madrid?

Da unser Artikel „Schulden Real Madrid“ die erwartet stabile tägliche Klick-Rate aus der deutschsprachigen Neid-Fraktion produziert, wollen wir weiterhin versuchen, zur Versachlichung der Diskussion rund um den Verein beizutragen. Deswegen heute die Gehälterliste der Spieler:

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Hysterisches Real Madrid lässt zwei Punkte in Villarreal

Niemand hat sich herabgelassen, an der Pressekonferenz nach dem Spiel teilzunehmen. Mourinho nicht, Karanka nicht, niemand. Die Medienvertreter, selbst die Fans von Real Madrid haben offensichtlich kein Recht, die Position des Vereins zum heutigen Geschehen zu erfahren. Der Pressechef des Traditionsvereins wird sich jetzt fragen müssen, wann er wie und warum die Kontrolle über das Geschehen verloren hat.

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Fabio Coentrao und die Professionalität

Viele Madridistas haben sich darüber gewundert, warum Fabio Coentrao nicht im Aufgebot gegen Málaga stand: Der ist doch nicht verletzt …? – Nein, ist er nicht. Der Gund ist ein anderer. Der gelernte Linksverteidiger war am 11. März 24 Jahre alt geworden und hatte seinen Geburtstag mit den Kollegen gefeiert. Cristiano Ronaldo, Marcelo und Pepe waren unter anderen als Gäste dabei. Danach kamen ein paar Fotos ans Licht, die auch Trainer Mourinho zur Ansicht gelangten. Den Grund für das Fehlen von Coentrao im Kader gegen Málaga sehen sie also hier.

Real-Madrid-Fans sind sauer: Mourinho erstmals im Kreuzfeuer

Die Zeiten, in denen sich die Madrid-Fans wie ein Mann hinter José Mourinho gestellt haben, sind definitiv vorbei. Erstmals jetzt, nach dem Hinspiel der Copa del Rey, regt sich in Spanien deutlicher Widerspruch gegen „The Special One“. Selbst die Hardcore-Fans beginnen an der Urteilsfähigkeit und vor allem am Taktikverständnis des Trainers zu zweifeln. Man könne zwar gegen Barcelona verlieren, heisst es, aber nicht auf solche Art. Als Hauptschuldiger wird erstmals Mourinho ausgemacht.

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Pepe muss gehen

Der Zweck heiligt nicht alle Mittel – und schon gar nicht, wenn der Name Real Madrid damit verknüpft ist. Es sollte für jeden Madridista jetzt unerheblich sein, ob der spanische Fussballverband nach dem gestrigen Spiel der Copa del Rey nun beschliesst, Pepe mittels Videobeweis zu sanktionieren oder nicht: Der Club selbst muss die entsprechenden Massnahmen beschliessen und öffentlich machen.

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Sergio Ramos ist „innen“ jemand anders

Lange durfte man zweifeln ob „innen“ oder „aussen“. Sergio Ramos hatte noch bei der Weltmeisterschaft überragend gespielt als Aussenverteidiger. Doch danach zeigte die Leistungskurve deutlich nach unten.

Viele Madridistas forderten „Ramos auf die Bank“ und der Mann aus Andalusien verlor nach und nach eine Menge Punkte bei den Fans. Um nicht den Eindruck zu erwecken, ich hielte mich für den Fussball-Messias: Auch ich habe lange gezweifelt, ob ich den vor einem Jahr grossartig aufspielenden Aussenverteidiger lieber als Innenverteidiger sehen wollte, ob Arbeloa eine geeignete Alternative für Sergio Ramos sein könnte und eventuell mehr als der Notnagel.

Doch die letzten Spiele haben es mehr als deutlich bewiesen: Sergio Ramos ist als Innenverteidiger jemand anders! In jeder Phase voll konzentriert, ahnt er oft Spielzüge des Gegners voraus, verteidigt konsequent, zeigt überzeugendes Stellungsspiel und ist einer der weltbesten Innenverteidiger in der Spieleröffnung.

Alle die Schwächen, die er seit vielen Monaten als Aussenverteiger zeigte, scheinen plötzlich wie ausgewischt neben Pepe.

Währenddessen zeigt Arbeloa mit bemerkenswerten Leistungen, wie sicher man sich fühlen kann, wenn rechts ein sicherer Aussenverteidiger agiert. Heute gegen Málaga lieferte er eine gute Partie. Im vorhergehenden Spiel gegen Lyon war es pure Weltklasse. Nicht ein einziges Mal liess Arbeloa zu, dass sein Gegenspieler dazu kam, sich nach der Ballannahme auch nur umzudrehen, Arbeloa klebte wie eine Klette an seinem Rücken, machte die Seite komplett dicht.

Derzeit mag Real Madrid das Luxusproblem Overbooking an hervorragenden Innenverteidigern aufweisen: Carvalho, Pepe, der überraschend präsente Varane, Albiol … doch trotzdem sollte derjenige spielen, der es besser macht. Sergio Ramos ist im Augenblick aus meiner Sicht aus dieser Rolle nicht wegzudenken, zumal Arbeloa aussen hervorragende Arbeit leistet.

Jetzt brauchte man nur noch einen wirklichen Verteidger linksaussen gegen die starken Teams. Doch das ist wieder ein anderes Thema …