„Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille“

Wer sich an das Gruselkabinett der Republikaner erinnert, als es darum ging, wer aus dieser unerträglichen Riege von Muppets zum Präsidentschaftskandidaten aufgestellt werden sollte, wird sich über diese Aussage auch kaum noch wundern können. Richard Mourdock prägte letzte Nacht diesen denkwürdigen Satz in der Redeschlacht um einen Parlamentssitz für Indiana. Nachdem bereits vorher der Senator Tood Akin aus Missouri von „legitimen Vergewaltigungen“ gesprochen hatte, war es diesmal sein Kollege Mourdock, der für Aufregung sorgte.

„Ich glaube, selbst wenn das Leben mit dieser schrecklichen Situation der Vergewaltigung beginnt, ist es etwas, was Gott so wollte.“

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Preisfrage: Wie heisst der republikanische US-Kandidat?

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Keine Kirmes in der Nähe. Warum also nicht die republikanische Kandidatenpräsentation schauen statt Geisterbahn. Am Ende fragst du dich dann ent“geist“ert: Wie weit kann Masochismus gehen, wenn man sich deswegen die Nacht um die Ohren schlägt? Wie fertig müssen alle diejenigen sein, die auch nur erwägen, diesem Multimillionär ihre Stimme zu geben? Mehr Waffen, mehr Krieg, mehr Sozialabbau und mehr katastrophal schlecht bezahlte Jobs – der Kandidat versucht, die verständliche Enttäuschung über Amtszeit von Obama umzumünzen in Unterstützung durch die Galeerensträflinge aus dem zweiten Stock.

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