Das Zwangsräumungsgesetz und die Panik der Banker

lobby1

Sie sahen dunkle Wolken über ihren Bankfilialen aufziehen und mussten reagieren. Am 6. November trafen sich in Madrid die Repräsentanten der Gruppe 1 der spanischen Bankenvereinigung (AEB) zum Essen, also diejenigen der grossen Geldläden (es gibt Leute, die immer noch von „Finanz-Instituten“ reden). Soeben hatte die Regierung verlauten lassen, sie wolle Gesetze ändern, um das Zwangsräumungsproblem in den Griff zu bekommen – und jetzt schrillten bei den Bankern die Alarmglocken.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Spanische Banken-Vereinigung hält Euro-Crash für „wahrscheinlich“

 

Der Vorsitzende der spanischen Banken-Vereinigung (AEB), Miguel Martín, hält den Euro-Crash „nicht nur für möglich sondern sogar für wahrscheinlich“, wie er heute wörtlich in Santander versicherte.  In seiner Stellungnahme ging er hart mit Brüssel ins Gericht und kritisierte besonders die Berliner Regierung deutlich, „die heute den Kurs der Eurozone bestimmt“.

Weiterlesen

Spaniens braucht 51 – 62 Milliarden für die Bankenrettung

RoBerg

Die Madrider Regierung wollte warten, bis die Bankenprüfung beendet ist, bevor sie die „Rettung“ beantragt.  Jetzt liegen die Zahlen der Consultings Oliver Wyman und Roland Berger vor:  Gebraucht werden laut dieser Analyse 51 bis 62 Milliarden Euro. Das ist sehr viel Geld, aber weniger als viele Beobachter erwartet hatten.

Weiterlesen

S&P stuft elf spanische Banken herab … und Rajoy versteht die Welt nicht mehr

Die spanischen Banken könnten nach den französischen Wahlen „gerettet“ – also mit Geld überschüttet – werden, hatten wir vor wenigen Tagen vermutet. Wie es aussieht, läuft es genau darauf hinaus. Heute hat die Rating-Agentur Standard&Poor´s elf spanische Banken herabgestuft, darunter auch die grossen Geldhäuser Santander und BBVA. Um Rajoys konservativer Regierung die Schmach zu ersparen, den Staat „retten“ zu müssen, davon gehen wir weiterhin aus, wird man den Banken Mitte Mai Milliarden schicken und sie unter den „Rettungsschirm“ schlüpfen lassen.

Weiterlesen

Kirchner droht Spanien mit weiteren Verstaatlichungen

Die Madrider Regierung sollte sich vorsehen! Während der spanische Regierungschef Mariano Rajoy alle Hebel in Bewegung setzt, um eine internationale Allianz zu schmieden, die Sanktionen gegen Argentinien in Szene setzt, droht Cristina Fernández de Kirchner in Buenos Aires mit weiteren Verstaatlichungen. Es gebe ja auch noch Telefongesellschaften, „unter ihnen spanische“, oder ausländische Banken, die eventuell zur Disposition stünden, sagte die argentinische Regierungschefin mit deutlichem Hnweis auf diejenigen Firmen, an denen spanische Unternehmen beteiligt sind oder bei denen sie gar die Mehrheit haben.

Weiterlesen