OECD: Sechs Millionen Arbeitslose in Spanien bis 2015

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Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien wird von jetzt 5,7 auf sechs Millionen anwachsen und bis 2015 auf diesem Stand verharren – in einem Land mit der Hälfte der Bevölkerung Deutschlands. Die neue Halbjahres-Studie der OECD zeichnet ein tristes Bild: Die Rezession verschärft sich 2013, die Schuldenquote Spaniens steigt. Nach Einschätzungen der internationalen Wirtschaftsorganisation wird sich die Defiziteinschätzung der Madrider Regierung mindestens verdreifachen.

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Live im TV: „Wetten, dass … Sie Ihre Steuern zahlen?“

Man klingelt an der ersten grossen Villa. Wenn die Tür geöffnet wird, fragt man mal nach, wem die Villa gehört und von welchem Geld sie bezahlt wurde. Falls sich kein Eigentümer findet, holt man den grossen Bagger und das herrenlose Gelände wird renaturiert. Dann gleich zur zweiten Villa. Spätestens bei der dritten Villa wird sich ein Eigentümer finden, der dann mit dem Finanzamt darüber verhandelt, wie und wann er seine Steuern nachzahlt. Mit den Jachten macht man das genauso. Das kann man alles live im Fernsehen übertragen in der Sendung: „Wetten, dass … Sie ihre Steuern zahlen?“

Volker Pispers zur „Hehlerbande in der Schweiz“ und dem deutschen Schuldenabbau im Handstreich.

Auftritt in den Mitternachsspitzen vom 10.November

In einfachen Worten: Warum Spaniens Staatsbankrott unausweichlich ist

Allein im März sind die Immobilienpreise in Spanien um 11,5 Prozent zum Vorjahresmonat gefallen. Seit Ende 2007 damit um insgesamt fast 30 Prozent. Und immer noch liegt der Markt vollkommen brach, die vielen Makler, die sich über Jahrzehnte goldene Nasen verdient haben, verkaufen schlicht nichts, gar nichts. Nicht wenige von ihnen haben sich inzwischen auf andere Geschäftszweige verlegen müssen, um irgendwie ihren Lebensunterhalt zu sichern. Diese Situation wird sich auch mittelfristig nicht ändern können – und genau daran wird Spanien zugrunde gehen müssen, weil die Regierung die Risiken der Immobilienblase unverständlicherweise noch immer weit unterschätzt.

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Situation ist schlimmer als nach dem Lehman-Zusammenbruch

Die Risikoprämie erreicht historische Höchststände, die Börse stürzt ab auf Werte von 2003, der Kreditmarkt ist für die Banken fast hermetisch geschlossen. Ist die Situation also schon so schlimm wie 2008, als Lehman Brothers zusammenbrach? – Antwort: Nein, sie ist weit schlimmer! Dieser Meinung ist zumindest die Grossbank BBVA in ihrem Report für die US-amerikanische Börsenaufsicht (SEC), den Sie hier abrufen können: Klick

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In einfachen Worten: Warum Schulden nicht die Ursache der Krise sind

Stellen wir uns einfach vor, Sie verstehen nicht so wahnsinnig viel von Wirtschaft, lesen aber immer eifrig mit, ohne wirklich den Zusammenhang so richtig zu bekommen. Sie fragen sich, wie diese Krise entstanden ist, wer über seine Verhältnisse gelebt hat, wo die Schuldigen sitzen und wie man das Ganze jetzt noch regeln kann.

Sie fragen sich u.a.:

Haben Staatsschulden irgendetwas mit Inflation zu tun? (Antwort: nein)

Haben Preise mit irgendetwas anderem als mit Lohnstückkosten zu tun? (Antwort: nein)

Warum mästet die EZB die Banken statt direkt Staatsanleihen zu kaufen. (Antwort: Gute Frage!)

Hat Griechenland mehr falsch gemacht als Deutschland? (Antwort: nein, im Gegenteil!)

Wie kann man das Ganze jetzt noch regeln, bevor der Kessel definitiv explodiert? (Antwort auch darauf im Video)

Alle diese und viele andere Antworten bekommen Sie in ganz einfachen Worten (diesen Vortrag versteht wirklich jeder) von Professor Dr. Heiner Flassbeck, dem Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien, UNCTAD.

Nehmen Sie sich diese Stunde Zeit, es wird Ihnen helfen, die Zusammenhänge zu begreifen.

(Vielen Dank für den Tipp an http://krisenfrei.wordpress.com)