Jetzt habt ihr es wirklich übertrieben, Hurensöhne!

bloedmann

Der Titel hört sich an wie eine fette Beleidigung, stimmt´s? Das kann schon sein. Ist es wohl auch, wenn man es übersetzt. Es sei denn, dieser Terminus fällt auf einem Fussballplatz und vor allem in spanischer Sprache! Denn „hijo de puta“ ist praktisch der zweite Vorname eines jeden Schiedsrichters. Trotzdem wurde Real Madrids Linksverteidiger Fabio Coentrao jetzt wegen dieses Kosenamens gleich für vier Spiele gesperrt. Me cago en vuestra puta madre, lieber Fussballverband!

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Osasuna-Fan zu 10.000 Euro Strafe und Stadionverbot verurteilt

Zwei Jahre lang darf er spanische Fussball-Stadien nicht mehr betreten und ist zu 10.000 Euro Strafe verurteilt worden wegen eines „sehr schweren Vergehens im Bereich Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport“. Das heutige Urteil gegen einen Ultra, Vereinsmitglied des Erstligisten Osasuna, zeigt deutlich, dass spanische Gerichte bereit sind, hart gegen die Auswüchse in den Stadien vorzugehen.

Der junge Mann, der zu einer Ultra-Gruppe der Südtribune gehört, hatte bei der Begegnung Osasuna – Betis im Oktober 2008 die Gäste-Fans lauthals beleidigt und bedroht. Ausserdem hetzte er seine Gruppe dazu auf, gewalttätig gegen die Betis-Anhänger vorzugehen, was zu Schlägereien nach dem Spiel ausserhalb des Stadions von Pamplona führte. Dabei wurden vier Polizisten und ein Betis-Fan verletzt.