Kanaren-Politiker beruhigt: „Ölverseuchte Küsten wird es nur in Afrika geben!“

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Es ist alles gar nicht schlimm, kann nichts passieren. Selbst wenn es bei dem „äusserst geringen Risiko“ der Ölbohrungen vor den Kanarischen Inseln zu einer Verseuchung des Meeres kommen sollte, würde das Öl von der Meeeresströmung an afrikanischen Strände getrieben. Das versicherte der industriepolitische Sprecher der Partido Popular, Manuel Fernández, jetzt im kanarischen Parlament. Wer sollte sich jetzt noch Sorgen machen müssen?

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Gran Canaria: Wellenkraftwerk soll Hälfte der Kanarischen Inseln mit Strom versorgen

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Mittels eines Wellenkraftwerks vor der Nordküste von Gran Canaria kann in Zukunft die Hälfte der Kanarischen Inseln mit Strom versorgt werden, versichert Simone Memé, der Entwicklungschef des norwegischen Unternehmens Langlee Wave Power. Nun wird der erste Prototyp des norwegischen Wellenkraftwerks vom Typ „Robusto“ in einer Entfernung von 800 – 1.200 Meter vor der Küste der Kanareninseln versenkt. Später sollen weitere solcher Equipements vor Lanzarote und Teneriffa für sauberen Strom sorgen.

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Hunderte von Canarios holen sich „Gratisgeld“ am Bankautomaten

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Kann schon ab und zu vorkommen, dass es am Wochenende an einem Geldautomaten der CajaCanarias auf Teneriffa zu einer Schlange kommt – aber am selben Tag gleich an allen Automaten der Bank? – Doch, auch das gibt es. Weil nämlich das Gerücht aufgekommen war, die Automaten spuckten wegen eines Informatik-Fehlers gratis Geld aus, versammelten sich an praktisch allen Geldautomaten der Sparkasse jeweils 30 bis 50 Personen und holten so viele Scheinchen heraus, wie nur möglich.

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Bürgermeister erklärt Bank zur „unerwünschten Institution“

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Jetzt hat er die Faxen wirklich endgültig satt, der Señor José Manuel Bermúdez!  Der Bürgermeister der Hauptstadt Teneriffas hat Bankia zur „unerwünschten Institution“ erklärt.  Erst vor kurzem hatte er der verstaatlichten Grossbank 1,5 Millionen öffentlicher Gelder abgezogen.  Jetzt erklärte er die Bank als „non grata“ und stellte sie ganz öffentlich in die Ecke der Aussätzigen, weil sie ihre Zusagen nicht erfüllt hat.  Alle im Stadtrat vertretenen Parteien haben das ausdrücklich gebilligt: Einstimmig!

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Bürgermeister räumt Bank-Konto und stoppt Zwangsräumungen

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Manchmal sind freundliche Aufforderungen ganz falsch! Insbesondere bei Bankern kommt man nur weiter, wenn man konsequenten Druck ausübt. Wie gut das allerdings funktioniert, hat gestern der Bürgermeister von Santa Cruz de Tenerife bewiesen. Er räumte kurzerhand die 1,5 Millionen Euro Gemeindegelder vom Bankia-Konto komplett ab, weil sich die Bank geweigert hatte, über Zwangsräumungen zu verhandeln. Plötzlich waren die Banker sofort bereit, sich mit der Sachlage zu befassen.

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Investitionen: Bankia-Schnäppchen in Spanien gefällig?

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1.100 Immobilien in ganz Spanien werden ab sofort versteigert. Darunter sind echte Schnäppchen für diejenigen, die gerade nach einer Investition suchen, um ihre Euro unterzubringen. Alle Wohnungen und Häuser sind im Besitz der staatlich intervenierten Bankia. Die spanische Immobilienblase sorgt für viele attraktive Angebote: Bei Rabatten von bis zu 60 Prozent gibt es die eigene Wohnung schon ab 40.000 Euro. Interessenten müssen auf der Seite BankiaHabitat ein Gebot abgeben. Dort oder unter der Telefonnummer 901 117 788 kann man auch eine Besichtigung des Objekts beantragen.

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Update3: Teneriffa brennt

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Das Grossfeuer auf Teneriffa hat den Nationalpark des Teide erreicht. Bisher sind schon mehr als 2.000 Hektar von den Flammen versengt worden. Die Bewohner der Dörfer Ifonche, La Quinta, Taucho und Tijoco Alto mussten evakuiert werden. Zwei verschiedene Feuer-Fronten müssen bekämpft werden, nachdem es auch während der vergangenen Nacht nicht gelungen war, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Bisher ist die Brandursache nicht geklärt.

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Dringend! Bitte helfen Sie den Kanarischen Inseln!

So oft taucht die Frage auf: „… und was kann man als Einzelner tun?“ –  Alle Uhupardo-Leser können den Kanarischen Inseln jetzt entscheidend helfen, egal wo in Sie als EU-Bürger wohnen.  Dauert nur fünf Minuten!  Wir bitten Sie so freundlich wie dringend darum, sich diese paar Minuten zu nehmen, um die Tiefbohrungen in vulkanischem Grund vor den Kanarischen Inseln auszubremsen!

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Protest-Demo gegen Ölbohrungen am 24. März auf Gran Canaria und Lanzarote

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„Na und, sollen sie doch nach Öl bohren, dann fliegen wir eben woanders hin“, sagt ein deutscher Tourist in Maspalomas schulterzuckend. Man kann es ihm nicht verdenken. Er wird viel weiter und länger fliegen müssen im Winter, um Wärme und Strand geniessen zu können in der Wintersaison, wenn die kanarischen Strände eines Tages ölverschmiert aufwachen sollten. Doch deutsche couch potatoes sind bekanntlich schon schwer genug vom Sofa zu bringen, wenn es um Themen geht, die sie selbst direkt betreffen. Niemand sollte sich einbilden, bei der Protest-Demo am 24. März in Las Palmas (Parque San Telmo, Samstag, 12 Uhr) eine nennenswerte Zahl Urlauber entdecken zu können.

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Demokratie gegen das Volk: Madrid genehmigt Ölbohrungen neben den Kanarischen Inseln

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Trotz aller heftigen Proteste der kanarischen Bevölkerung hat die konservative Regierung Spaniens heute das Ökosystem der Kanarischen Inseln zum Tode verurteilt. Hauptverantwortlicher und damit Hauptschuldiger für diese Entscheidung ist der Minister für Tourismus und Industrie, José Manuel Soria (PP = Partido Petroleo), der aus Las Palmas (Gran Canaria) stammt und die weit mehrheitliche Meinung seiner Landsleute mit Füssen tritt.

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