Mourinho und die FIFA-Verschwörung

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Nur gut, dass Liga-Pause ist und einem der Gesprächsstoff trotzdem nicht ausgeht. Während sich Barcelonas Präsident Sandro Rosell mit einem (weiteren) nationalistischen Vortrag lächerlich macht und Jogi Löw angestrengt versucht, seine Überarbeitung zu verringern, erklärt Madrids Trainer Mourinho, wie unerträglich verschwörerisch die Welt zu Werke geht, nur um seine Stellung als unbestreitbare Nummer 1 unter den Trainern dieses Planeten nicht anerkennen zu müssen.

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Bundestrainer Jogi Löw will weniger arbeiten

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Anders kann man seinen Vorschlag kaum verstehen: „Der Terminkalender ist übervoll. Da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht sinnvoll ist, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren“, sagte Löw dem „Kicker“. Wenn solch eine Aussage von einem beliebigen Bundestrainer kommt, na schön. Aber ausgerechnet von Löw?

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Nur das Bernabéu ist und bleibt „The Special One“

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Es gibt zwei genau Dinge, die dem Bernabéu wichtig sind vor allen anderen: Gewinnen und attraktiven Offensiv-Fussball spielen. Den geforderten Fussball spielt in Real Madrid in dieser Saison nicht – und jetzt gewinnt die Mannschaft nicht einmal mehr. Da diese beiden Punkte aber von niemandem ausser Kraft zu setzen sind, sollte sich jetzt auch der allmächtige Trainermanager vorsehen. Alle seine Versuche, mit Schuldzuweisungen nach allen Seiten den Ball aus dem eigenen Feld zu bringen, könnten bald nicht mehr genug sein.

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„Ich habe nur das gesagt, was Jogi Löw eigentlich denken müsste“

Aus dem finsteren Reich der Psychopathen

Uli Hoeness: „Jogi Löw hätte mir längst eine Flasche Champagner schicken müssen, denn, was ich gesagt habe, das ist ja für ihn Hilfe; ich habe nur das gesagt, was er eigentlich denken müsste!“

Selbst wenn ihn die Umstehenden beim Interview für solch einen hanebüchenen Satz auslachen. Er merkt es nicht einmal. Manchmal ist hohes Selbstbewusstsein nur die Kompensation niedrigen Niveaus.

… und weil sich Jogi Löw weigert zu denken wie Hoeness das vorgibt, gewinnt die Nationalmannschaft nicht einmal mit einem 4:0-Vorsprung. Das hat er nun davon, der Jogi.
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Real Madrid – Manchester City: Gewonnen, trotz Mourinho

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Mit unbändigem Willen zweimal einen Rückstand aufholen und mit allerletztem Einsatz und in letzter Minute noch zum Siegtor kommen – für solche „epischen“ Spiele war Real Madrid immer schon gut.  Dazu braucht es keinen Trainer.  Gar keinen.  Das ist pure Madrid-ADN seit ewigen Zeiten. Deswegen war Mourinhos theatralische Siegerpose gestern Abend nicht nur überflüssig, sie war geradezu lächerlich.  Es gibt genug diskretere Möglichkeiten, sich einen teuren Anzug zu ruinieren.  „Schau her, ich war´s“, sagte die alberne Rasenrutsche des Übungsleiters nach dem Spiel.  Weit weg davon!

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Jetzt habt ihr es wirklich übertrieben, Hurensöhne!

bloedmann

Der Titel hört sich an wie eine fette Beleidigung, stimmt´s? Das kann schon sein. Ist es wohl auch, wenn man es übersetzt. Es sei denn, dieser Terminus fällt auf einem Fussballplatz und vor allem in spanischer Sprache! Denn „hijo de puta“ ist praktisch der zweite Vorname eines jeden Schiedsrichters. Trotzdem wurde Real Madrids Linksverteidiger Fabio Coentrao jetzt wegen dieses Kosenamens gleich für vier Spiele gesperrt. Me cago en vuestra puta madre, lieber Fussballverband!

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„The Only One“ sollte einfach den Schnabel halten und seinen Job machen

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In England – entgegen vieler Legenden – konnte er nichts dafür. Damals, ganz am Anfang bei Chelsea, sagte er auf eine Journalisten-Frage, er sei „ein spezieller Trainer“ – und bekam daraufhin prompt von der Presse „The Special One“ umgehängt. Jetzt ist es anders: Der jüngste Anflug von Grössenwahn ist auf höchst eigenem Mist gewachsen. José Mourinho, dem das Sprungbrett Real Madrid gerade recht kam, um der erfolgreichste Vereinstrainer zu werden, ist offensichtlich nach zwei Spielzeiten immer noch nicht klar, wo er gelandet ist.

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