„Gibt es denn niemanden, der die Ministerin vergewaltigt?“

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Die italienische Ministerin für Integration, Cécile Kyenge (48), sagt nicht selten „Ich bin nicht farbig, ich bin Negerin“. Ihre Ernennung am 28. April, ebenso wie ihr Eintreten für die Rechte von Immigranten, erzürnen die Lega Norte, die xenophobische Partei, die Berlusconis Regierung unterstützt hatte. Hielten sich die Beleidigungen gegenüber der Ministerin bisher gerade noch im Rahmen, geht es jetzt voll zur Sache.

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„Schwangerschaft durch Vergewaltigung ist Gottes Wille“

Wer sich an das Gruselkabinett der Republikaner erinnert, als es darum ging, wer aus dieser unerträglichen Riege von Muppets zum Präsidentschaftskandidaten aufgestellt werden sollte, wird sich über diese Aussage auch kaum noch wundern können. Richard Mourdock prägte letzte Nacht diesen denkwürdigen Satz in der Redeschlacht um einen Parlamentssitz für Indiana. Nachdem bereits vorher der Senator Tood Akin aus Missouri von „legitimen Vergewaltigungen“ gesprochen hatte, war es diesmal sein Kollege Mourdock, der für Aufregung sorgte.

„Ich glaube, selbst wenn das Leben mit dieser schrecklichen Situation der Vergewaltigung beginnt, ist es etwas, was Gott so wollte.“

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