Die Antwort: Hola Spanier, hört mal einen Moment zu, bitte!

Sie erinnern sich? Der Titel ist die Parallele zu unserem Artikel vom 4. Februar, der ein Video der spanischen Bügerrechtsbewegung 15-M aus Spanien präsentierte, gerichtet an alle Deutschen. Jetzt gibt es die Antwort aus Deutschland, passenderweise gedreht vor der EZB in Frankfurt.

Beide Videos sind echte Zeitzeugnisse, die die Politiker-Marionetten beschämen sollten. Gracias por la solidaridad, Alemania!

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Stimmen vom anderen Ufer des Meeres

Gesang: Carmen Martín
Gitarre: Miguel Iven
Percussion und Abmischung: Conny Sommer
Video: Victoria Pascual

(Wir finden die deutsche Übersetzung sehr „unpoetisch“, aber wessen Englisch nicht reicht, kann sich hier bedienen: Klick)

Mehr Videos:
* Protest hat viele Gesichter: Flashmob im Arbeitsamt Madrid
* Hallo Deutsche, hört mal einen Moment zu, bitte!

Redakteur-Protest gegen politische Einflussnahme beim öffentlich-rechtlichen TV

Mehr davon! Viel mehr davon und überall! Der Redakteursrat des österreichischen ORF will parteipolische Personalentscheidung nicht hinnehmen und wehrt sich öffentlich und vehement dagegen. Der Verfassungsgerichtshof wurde jetzt aufgefordert zu prüfen, ob das umstrittene ORF-Gesetz in Teilen verfassungswidrig ist.  Das entsprechende Urteil, das allerdings sicher viele Monate auf sich warten lassen wird, könnte die Regierung dazu zwingen, die Gesetzeslage komplett zu ändern.

Das obige von den Redakteuren privat erstellte Video lässt an Klarheit und Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. Ähnliche Aktionen wären in Spanien und Deutschland und vielen anderen Ländern ebenfalls angebracht, um die Unabhängigkeit öffentlich-rechtlicher Medien zu fördern und den Einfluss der Politik zurück zu drängen.

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Merkels Regierung will öffentliche Ausstrahlung eines Videos über Portugals Sparpolitik verhindern

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Merkels Regierung hat untersagt, dass in Berlin ein Video gezeigt wird, das den Deutschen die dramatischen Folgen der Sparpolitik in Portugal aufzeigt, und lehnt die Ausstrahlung  in Deutschland „aus politischen Gründen“ ab.  Gegen diese Entscheidung hat der Initiator des Films (Foto), der ehemalige Chef der portugiesischen Sozialdemokraten (PSD) und Ex-Minister, Marcelo Rebelo de Sousa, bereits offiziell beim deutschen Botschafter in Lissabon protestiert.  Man werde sich von der Weigerung der deutschen Regierung jedoch nicht abhalten lassen und den Menschen in Berlin diesen Streifen zeigen, versicherte er.

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„Heute sind wir es, morgen ihr! Wir wollen nur essen – wie du!“

Der Titel unseres Artikels ist gleichzeitig der erste Satz dieses Videos, den eine Frau bei der Protest-Veranstaltung der spanischen Mineros den Polizisten entgegen schreit.

Sie sollten sich die drei Minuten nehmen, diesen Film anzuschauen. Heute sieht Madrid so aus, morgen ganz Europa, wenn sich die Bevölkerung dieses Kontinents nicht endlich aufrafft.

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Obama-Wahlkampf: Das erste Video

Wer soll ihn denn schlagen von dieser unerträglichen republikanischen Muppet-Riege, die einer Geisterbahn entstiegen scheint? Romney? Santorum? Nicht im Ernst, oder?