Der Rebell aus Österreich: „Bitte schicken Sie uns kein Geld mehr!“

Die ersten sieben Minuten sperrigen Vortrags über Rudolf Steiner können Sie sich vielleicht sparen, aber danach wird es um so interessanter. Sie erinnern sich an Heini Staudinger, den „Rebell“ aus Österreich? Wenn nicht, klicken Sie unbedingt zuerst hier. In dieser Rede schildert er seine skurrilen Erfahrungen mit den Banken. Das begann damit, dass man ihm den Kreditrahmen für seine Firma von zwölf auf sieben Millionen kürzte, weil er 40 Prozent mehr Umsatz machte. Klingt albern? Ist es auch. Begründung des Bankdirektors: „Weil ich will und weil ich kann!“

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Das Wort hat der Herr Minister … nicht

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Nach zwanzig Minuten hat er definitiv aufgegeben, der Herr Minister, und fuhr unverrichteter Dinge wieder nach Hause. José Ignacio Wert wollte heute Abend einen Vortrag in einem Hotel in Sevilla halten. Er kam nicht dazu. Etwa 100 (nicht-)Zuhörer liessen ihn gar nicht erst zu Wort kommen. Der spanische Minister für Bildung, Kultur und Sport hat keine guten Karten mehr in der Bevölkerung. Zum Beispiel seine Bestrebungen, die Staatsbügerkunde zugunsten von Religionsunterricht zurück zu drängen, verzeiht man ihm nicht.

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Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt

Die Krise verschärft sich – und die Politik reproduziert als Reaktion darauf immer und immer wieder die alten Ideen, die die aktuellen Probleme überhaupt erst verursacht haben. „Die „Sparsamkeit der Haushalte“ ist die Wirbelsäule der Strategien der Regierungen, als wären dort der Grund für die Krise und die Lösungen derselben liegen. Sparpakete präsentieren sich als unvermeidlich, als Beweis für wirtschaftliche Rationalität – doch dahinter verstecken sich Irrtümer, Widersprüche und handfeste Wirtschaftsinteressen.

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