Endlich wird gegen Korruption hart durchgegriffen!

Müll HH

Jetzt endlich gibt es konsequente und harte Massnahmen gegen Korruption! Und zwar dort, wo bisher zweifellos der grösste volkswirtschaftliche Schaden entstanden ist: Die Hamburger Müllmänner dürfen zu Weihnachten kein Geschenk mehr annehmen, das mehr als zehn Euro wert ist und erst recht kein Geld. Bürger, die ihren Müllmann zu Weihnachten mit krimineller Energie bestechen wollen, werden so  in die Schranken gewiesen. Damit sollte der Korruption in Deutschland nun endlich ein Riegel vorgeschoben worden sein.

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Morri Chrisma

Sergio Ramos war dieses Jahr dazu ausersehen, die Weihnachtsgrüsse an alle diejenigen auszusenden, die in der Real Madrid  Foundation weltweit Fussball spielen. Die spanische und die englische Version liefen über den offziellen YouTube-Kanal.  Nun hat der Club die englische Fassung zurück gezogen, nur noch die spanische bleibt verfügbar. Warum nur? 😉

Jeder siebte Deutsche ist arm!

… und nicht etwa „armutsgefährdet“, wie dieser Kommentar perfekt auf den Punkt bringt: Sagt doch einfach „arm“

Der Unternehmer-Index ist selbst in der Krise positiv gestimmt. Die Menschen konsumieren zum Weihnachtsfest so sehr, dass nicht einmal der Einzelhandel die Stirnfalten kraus ziehen kann. Deutschland, der Wirtschaftslokomotive Europas geht es gut!

 

Das gilt für diejenigen, die (noch) einen Arbeitsplatz haben, von dem sie auch leben können. Für alle anderen nicht, aber die interessieren letztendlich auch niemanden, denn sie sind nicht „armutsgefährdet“. Sie sind arm! Sie haben keine Lobby, sie konsumieren nicht, sie zählen einfach nicht mit.

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El Gordo: Noch höhere Gewinne bei der größten Lotterie der Welt

Mehr als 70 Euro wird jeder Spanier in diesem Jahr durchschnittlich ausgeben für die Lose der Weihnachtslotterie “El Gordo” (der Dicke). Wenn am 22. Dezember das ganze Land den Atem anhält und alle vor dem Fernseher sitzen, geht es um die richtig fetten Gewinne:

Der erste Preis sind vier Millionen Euro pro Serie. Selbst mit einem Zehntel-Los kann man sich noch eine ganze Menge Weihnachtswünsche erfüllen: satte 400.000 Euro und damit 100.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Auch der zweite Preis wird schwergewichtiger: Statt wie bisher eine Million jetzt 1.250.000 Euro (125.000 pro Zehntel-Los). Der dritte Preis bleibt bei 500.000 Euro pro Serie (50.000 pro Zehntel-Los).


Kurios für Nicht-Spanier: Die Gewinne werden bei der Ziehung nicht angesagt sondern traditionell von den Schülern des San Ildefonso Colegios gesungen. Die ganze Nation verfolgt das Spektakel an den TV- und Radiogeräten.

Die staatliche Lotterie-Gesellschaft rechnet mit El Gordo-Einnahmen durch die Losverkäufe von 3,6 Milliarden Euro – etwa ein Drittel der Gesamteinnahmen des ganzen Jahres. Damit würden dann am 22. Dezember Preise im Gesamtwert von mehr als 2,5 Milliarden Euro über Spanien ausgeschüttet.

Nicht nur über Spanien natürlich! Inzwischen kaufen nicht nur unzählige Südamerikaner Lose, wie das schon seit Jahrzehnten der Fall ist. Auch und besonders in den mitteleuropäischen Ländern gewinnt “El Gordo” an Beliebtheit. Wie auch nicht, wenn man als einer der glücklichen Gewinner praktisch alle Geldsorgen steuerfrei los ist?! Die Lose bekommt man inzwischen auch über Internet.

“El Gordo” ist nicht nur die größte, sie ist auch die älteste Lotterie der Welt. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1763 zurück. In der heutigen Form wird sie seit 1812 ausgespielt. Den Namen „Weihnachtslotterie“ erhielt sie allerdings erst 1892.