Gehälter-Liste: Was verdienen die Stars von Real Madrid?

Da unser Artikel „Schulden Real Madrid“ die erwartet stabile tägliche Klick-Rate aus der deutschsprachigen Neid-Fraktion produziert, wollen wir weiterhin versuchen, zur Versachlichung der Diskussion rund um den Verein beizutragen. Deswegen heute die Gehälterliste der Spieler:

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Unsinnige Regelung: Gelbe Karten und das Champions-Finale

Die Rückspiele im Halbfinale der Champions League werden zur reinen Zocker-Partie! Viele der wichtigsten Spieler in den vier Mannschaften laufen Gefahr, sich eine gelbe Karte einzuhandeln und damit das Finale des wichtigsten europäischen Club-Wettbewerbs zu verpassen. Im Gegensatz zu Europa- und Weltmeisterschaften werden die Verwarnungen bis ins Finale nicht gestrichen. Die vorbelasteten Spieler müssen jetzt höllisch aufpassen: Eine unsinnige Regelung!

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Real Madrid: Fans kritisieren Mourinho immer lauter wegen Nuri Sahin

 

„Xabi Alonso, der Mittelfeldmotor von Real Madrid, hat sich am Wochenende verletzt und fällt für den Endspurt in Liga und Champions League aus!“ Das wäre die Horror-Meldung, der Super-GAU, der in Spaniens Hauptstadt gerade echte Albträume auslöst. „So ein Szenario und wir können uns von sämtlichen Titelansprüchen sofort und nachhaltig verabschieden“, flucht Pedro, der Manager eines grossen Unternehmens, seit 20 Jahren Madridista mit Leib und Seele. Dabei fällt sofort danach der Name Sahin …

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Real-Madrid-Fans sind sauer: Mourinho erstmals im Kreuzfeuer

Die Zeiten, in denen sich die Madrid-Fans wie ein Mann hinter José Mourinho gestellt haben, sind definitiv vorbei. Erstmals jetzt, nach dem Hinspiel der Copa del Rey, regt sich in Spanien deutlicher Widerspruch gegen „The Special One“. Selbst die Hardcore-Fans beginnen an der Urteilsfähigkeit und vor allem am Taktikverständnis des Trainers zu zweifeln. Man könne zwar gegen Barcelona verlieren, heisst es, aber nicht auf solche Art. Als Hauptschuldiger wird erstmals Mourinho ausgemacht.

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Paco García Caridad irrt sich

Mit nichts macht man sich schneller und sicherer Feinde als mit dem Satz

„Du irrst dich“

Wenn sich jemand irrt, den man sowieso nicht leiden kann, ist es kein Problem. Schwieriger wird es, wenn sich jemand irrt, den man als sympathischen Zeitgenossen empfindet, weil die Verlustangst zuschlägt: Vielleicht hat er mich dann nicht mehr lieb …

Die Gefahr besteht bei Paco García Caridad nicht. Der Direktor von „Radio MARCA“ ist nicht nur sympathisch – und Fan von UD Las Palmas, was den Sympathiefaktor erhöht  – sondern auch ein ausgesprochener Señor, der Meinungsverschiedenheiten perfekt aushält.

Das Risiko ist also gering, wenn ich sage: Paco García Caridad irrt sich und das gleich zweifach.

Seine Verteidung von Florentino Pérez und der Rat an den Trainer der Nationalmannschaft, Del Bosque, die geplante Auszeichnung durch Real Madrid endlich zu akzeptieren, stellt die Realität auf den Kopf.

Wie mies Don Vicente del Bosque in Spaniens Hauptstadt trotz nennenswerter Erfolge behandelt wurde, muss man hoffentlich niemandem mehr erklären. Das war keine der üblichen Trainerentlassungen; hier ging es um klare und öffentliche persönliche Diffamierung eines Menschen.

Wenn Madrids Präsident Florentino Pérez dem Ex-Trainer nun eine Auszeichnung verleihen will, hätte er zunächst die „Cojones“ haben müssen, Don Vicente selbst das Wort zu gönnen, statt wieder einmal einen Strohmann vorzuschieben, der als Abfangjäger dient: in diesem Fall Butragueño.

Butragueño wiederum trägt eine Mitschuld an dem PR-Desaster, weil er die prompte und klare Antwort von Del Bosque („Ich werde nicht zu dieser Verleihung gehen!“) in der Öffentlichkeit so ambivalent dargestellt hat, dass der Eindruck entstehen musste, der Ex-Trainer wolle seine Entscheidung noch überdenken.

Del Bosque wäre gut beraten, jetzt sofort öffentlich Klartext zu reden, die Sachlage zu klären und zu erläutern, wie viele gute Gründe es gibt, die Auszeichnung nicht annehmen zu wollen.

Das zweite Thema, in dem Paco García Caridad irrt, ist weniger gravierend, denn es wird sich von allein klären und das bald. Sahin und Xabi Alonso würden nicht zusammen auf dem Feld stehen, prognostizierte der Direktor von „Radio MARCA“ gestern.

Sobald der Ex-Dortmunder Sahin wieder fit ist, wird sich zeigen, dass diese Prognose kein Fundament hat. Zumindest gegen die Mannschaften ab Platz 6 der spanischen Liga nach unten dürfte Xabi – Sahin sogar die Idealkombination sein und wird sehr oft so ab der ersten Minute auf dem Platz stehen.

Sahin ist defensiv stärker als manche glauben, aber mit unendlich viel mehr Spielübersicht auf der Mittelfeldposition als alle anderen in Frage kommenden Kandidaten (Khedira, Coentrao, Lass, Granero). Gegen Barcelona, Valencia oder Manchester United mag man in der Mitte mehr „Panzer-Effekt“ brauchen, doch gegen alle anderen Mannschaften werden sich Xabi und Sahin als das ideale Gespann erweisen.

Sollte das nicht der Fall sein, darf Paco García Caridad titeln: „Der Uhupardo irrte sich!“ Dann hat der Uhupardo Gelegenheit zu beweisen, dass es mehr als einen Señor gibt, der Meinungsverschiedenheiten perfekt aushält.