Yayoflautas: Spaniens Rentner-Protest im ARD-Weltspiegel

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Wir haben schon öfter über die originellen und entschlossenen Protest-Aktionen der spanischen Rentner „Yayoflautas“ berichtet. Gestern Abend brachte auch das ARD-Magazin „Weltspiegel“ eine interessante Reportage über die mutige Rentnerband Spaniens, die wir Ihnen hier per Link zur Verfügung stellen möchten: Klick

Lesen Sie dazu auch:
* Yayoflautas: Rentner kämpfen für ihre Enkel
* 50 Yayoflautas stürmen Innenministerium in Barcelona
* Yayoflautas besetzen deutsches Konsulat in Barcelona
* Yayoflautas – Dankschreiben einer Rentnerin an die Regierung
* Mutige Polizei rempelt Rentner – Brief an einen Feigling

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Mutige Polizei rempelt Rentner – Brief an einen Feigling

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Sie sind gerempelt und geschubst worden, weil sie mit den „verantwortlichen“ Politikern reden wollten, die am Ende vor ihnen flüchteten. Zwei von ihnen mussten ärztlich behandelt werden. Die Yayoflautas sind gemeint: die protestierende Rentner-Band Spaniens hatte versucht, ins Gebäude der Generalitat (Regierung Kataloniens) in Barcelona zu gelangen. Friedlich sollte das verlaufen, hatten Sie Uhupardo Tage vorher per Mail angekündigt. Doch dabei blieb es nicht, weil die uniformierten Mossos d’Esquadra und Antidisturbios keine Gnade kannten. Hier sehen Sie die Bilder von gestern.

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Yayoflautas – Dankschreiben einer Rentnerin an die Regierung

 

Sehr geehrte Frau Cifuentes,

dies ist ein Dankesbrief. Mein Dank geht an Sie, an Frau Aguirre, an Frau Ana Botella und den ganzen PP-Haufen (Red.: Partido Popular, die aktuelle Regierung Spaniens), unter dem wir aktuell leiden.

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Yayoflautas besetzen deutsches Konsulat in Barcelona

Etwa 100 Rentner haben am Freitag Filialen der Deutschen Bank und danach das deutsche Konsulat in Barcelona besetzt.  Sie liessen sich nicht abweisen, bevor sie die Gelegenheit bekamen, der Vize-Konsulin ein Protestschreiben zu übergeben, in dem sie beklagen, die Bankenrettung dürfe nicht zu Lasten derjenigen Menschen gehen, die unter der Krise leiden.

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50 Yayoflautas stürmen Innenministerium in Barcelona

Die Rentner Spaniens haben allen anderen heute einmal mehr gezeigt, wie man Protest organisiert: 50 von ihnen „besetzten“ das Innenministerium Kataloniens und liessen sich nicht vertreiben, bevor sie mit dem Secretario General, Xavier Gibert, gesprochen hatten. Der musste sich für die Yayoflautas wohl oder übel Zeit nehmen.  Die Gruppe protesierte gegen die sozialen Kürzungen und vor allem gegen die Inhaftierung von drei jungen Leuten nach dem Generalstreik am 29. März.  Der Opa von einem der Festgenommenen führte die Gruppe an, die das Innenministerium stürmte.

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Yayoflautas: Rentner kämpfen für ihre Enkel

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„Wir sind Arbeiter, keine Sklaven“, steht auf dem Schild, das diejenigen tragen, die ihre Arbeitszeit längst hinter sich haben. Die Rentner Spaniens haben die Nase voll. Sie wollen sich engagieren, nicht zulassen, dass die Welt ihrer Kinder und Enkel ohne Zukunft stattfindet: „Wir dürfen nicht gestatten, dass man unseren Nachkommen jede Hoffnung nimmt“, sagt einer von ihnen, 74 Jahre alt, mit entschlossenem Gesicht. Seine Protestgruppe, die Yayoflautas, macht das seit einer Weile mit sehr originellen Aktionen deutlich.

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