Osasuna-Fan zu 10.000 Euro Strafe und Stadionverbot verurteilt

Zwei Jahre lang darf er spanische Fussball-Stadien nicht mehr betreten und ist zu 10.000 Euro Strafe verurteilt worden wegen eines „sehr schweren Vergehens im Bereich Gewalt, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz im Sport“. Das heutige Urteil gegen einen Ultra, Vereinsmitglied des Erstligisten Osasuna, zeigt deutlich, dass spanische Gerichte bereit sind, hart gegen die Auswüchse in den Stadien vorzugehen.

Der junge Mann, der zu einer Ultra-Gruppe der Südtribune gehört, hatte bei der Begegnung Osasuna – Betis im Oktober 2008 die Gäste-Fans lauthals beleidigt und bedroht. Ausserdem hetzte er seine Gruppe dazu auf, gewalttätig gegen die Betis-Anhänger vorzugehen, was zu Schlägereien nach dem Spiel ausserhalb des Stadions von Pamplona führte. Dabei wurden vier Polizisten und ein Betis-Fan verletzt.

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