Nächstes iPhone wird noch billiger

Kultnonsense

Apple will sein näches iPhone deutlich billiger anbieten. Das ist der Beweis dafür, dass der Weltkonzern das Gemeinwohl im Sinn hat. Jeder soll in der Lage sein, ein iPhone zu besitzen, weil man ohne so ein Gerät, das fast alles kann, heute praktisch zur diskriminierten Klasse der Gesellschaft gehört und regelrecht kein Mensch mehr ist. Nicht alle werden Vorteile von der Preissenkung haben, aber ein bisschen Schwund ist bekanntlich bei jeder Sache.

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Wer noch etwas mehr wissen will:
* Coltan – blutige Handys

IWF fordert zehnprozentige Lohnsenkung für ganz Spanien

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Es muss sich sehr viel ändern auf diesem Planeten, bevor sich etwas ändern kann. Zum Beispiel wird es keine Besserung geben, bevor die absolute Mehrheit der Bevölkerung in allen Ländern den Internationalen Währungsfond als kriminelle Vereinigung einstuft. Der IWF hat die spanische Regierung soeben aufgefordert, für eine zehnprozentige Lohnsenkung im Land zu sorgen, „um Arbeitsplätze zu schaffen“. Ausserdem werden eine (weitere) Erhöhung der Mehrwertsteuer und noch mehr Kürzungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Renten gefordert.

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Interview: Ada Colau, das Schreckgespenst der spanischen Regierung

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Ada Colau ist in Spanien inzwischen so etwas wie die weibliche Ausgabe von Robin Hood. Die 39-jährige Frau, als das offizielle Gesicht der überaus aktiven und erfolgreichen Plattform für Hypothekengeschädigte (PAH), die für richtig Wirbel sorgt, wird insbesondere von der Regierungspartei Partido Popular (PP) immer wieder als Punching-Ball benutzt. Rajoy und sein Team schrecken auch nicht davor zurück, Ada Colau in den Dunstkreis des Terrorismus zu rücken, um sie zu dikreditieren. Doch je mehr und je härter man auf ihr herum trampelt, desto bekannter und beliebter wird die Aktivistin im ganzen Land, von neoliberalen Kreisen abgesehen. Hunderttausende von Familien sind inzwischen zwangsgeräumt worden. Ada Colau und die PAH wehren sich nach Kräften und mit viel Fantasie dagegen.

Wir halten dies für ein eminent wichtiges Interview, auch in dieser Länge – längst nicht nur im Bezug auf Spanien! – und stehen ausserdem vollinhaltlich hinter den Aussagen von Ada Colau, ganz eindringlich besonders hinter der letzten Antwort.

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Ich kann mir aussuchen, wie es mir geht

J.J.Cale

Gesund, genug zu essen, eine gute Flasche Wein im Keller. Es geht mir hervorragend, kaum besser möglich.

Heute ist derjenige mit 74 Jahren gestorben, der mich seit Jahrzehnten begleitet. Ganz dicht an mir, immer präsent, ein enorm wichtiges Stück meiner Welt: J.J.Cale. Von allen Musikern dieses Planeten der weitaus wichtigste, mit grossem Abstand. Schlimmer konnte es kaum kommen. Seine Musik bleibt, aber er ist nicht mehr da. Es geht mir schlecht heute, wirklich sehr schlecht.

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„Gibt es denn niemanden, der die Ministerin vergewaltigt?“

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Die italienische Ministerin für Integration, Cécile Kyenge (48), sagt nicht selten „Ich bin nicht farbig, ich bin Negerin“. Ihre Ernennung am 28. April, ebenso wie ihr Eintreten für die Rechte von Immigranten, erzürnen die Lega Norte, die xenophobische Partei, die Berlusconis Regierung unterstützt hatte. Hielten sich die Beleidigungen gegenüber der Ministerin bisher gerade noch im Rahmen, geht es jetzt voll zur Sache.

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Die neuen Verkehrsregeln: Helmpflicht für Radfahrer

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Die Diskussionen in den Kneipen, Betrieben und Familien konzentrieren sich derzeit vor allem auf einen Punkt der neuen Strassenverkehrsordnung, die bald in Kraft treten soll: Für Radfahrer in den Städten heisst es demnächst vor dem Tritt in die Pedale „Helm auf!“. Einige Bürgermeister haben bereits angekündigt, dass sie nicht daran denken, die „blödsinnige neue Vorschrift“ umzusetzen. Bei den Höchstgeschwindigkeiten für Autofahrer geht es runter – aber auch rauf!

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