Sind Sie das TV-Gequatsche auch so leid? – Dann einfach jetzt ändern!

 

Was wäre das schön, wenn jemand den politischen Laden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einmal so richtig auseinander nehmen würde! Oder? – Wie Sie vielleicht (nicht) wissen, hat der Urheber des Bandbreitenmodells, Jörg Gastmann, für die Sendung „Ich kann Kanzler“ kandidiert. Er kam unter die ersten 15 Kandidaten, die vergangene Woche dann auch gecastet wurden. Vier Kandidaten sind bereits in die Sendung am 1. Mai gelangt. Viel Spannendes ist von ihnen leider nicht zu erwarten. Ein fünfter Kandidat kann noch bis zum 15. April durch die Online-Abstimmung in die Sendung gebracht werden. Helfen sie durch Ihren Stimmzettel mit, den Laden mal ordentlich durcheinander zu bringen! http://anmeldung.kanzler.zdf.de/kanzler.html

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Das härteste Sparprogramm der Geschichte: 27,3 Milliarden Euro

 

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich heute bestätigt: Bei der Vorstellung des Staatshaushalts 2012 präsentierte die konservative Regierung in Madrid das härteste Sparprogramm aller Zeiten in Spanien. Damit soll das „unvermeidliche Ziel“ erreicht werden, das Defizit von 8,51% in 2011 auf die von Brüssel geforderten 5,3% bis zum Jahresende zurückzufahren. Steichungen und Steuererhöhungen in praktisch allen Bereichen und zusätzliche Milliarden-Einnahmen durch eine Steueramnestie für Reiche sollen für „eine Konsolidierung des Staatshaushalts und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Zukunft“ sorgen. Die Bereiche Erziehung, Bildung, Kultur und Entwicklungshilfe werden dabei praktisch finanziell eliminiert.

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Justiz für Besserverdienende: Gerichtsgebühren in Spanien werden empfindlich teurer

 

Gerechtigkeit muss man sich leisten können – in Spanien ab sofort weit mehr als vorher. Die Gerichtsgebühren werden empfindlich angehoben, wie das Gesetzesprojekt zeigt, das der Ministerrat heute in Madrid beschlossen hat. Damit sollen „die Überarbeitung in den Gerichtshöfen“ bekämpft und „die Finanzierung der Justiz gesichert“ werden. In der Praxis aber beschränkt diese Massnahme den Zugang von Bürgern der mittleren und schwachen Einkommenschichten zur Justiz deutlich. Das gilt für alle Prozesse ausser Strafverfahren.

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Gregor Gysi: „Fiskalpakt ist grundgesetzwidrig“

 

Man kann es in 18 Minuten vielleicht lauter sagen … aber nicht klarer!

Der Fiskalpakt (Schuldenbremse) ist grundgesetzwidrig: „Das geht nur über eine neue Verfassung, die dem Volk zur Entscheidung vorgelegt werden muss.“

Schauen Sie sich das Video der Rede von Gregor Gysi vor dem deutschen Bundestag (29. März 2012) unbedingt bis zum Ende an, auch wenn es ein bisschen technisch-trocken beginnt: Klick
Permalink: http://dbtg.tv/fvid/1627815

Steuer-Amnestie soll 25 Milliarden Schwarzgeld ans Tageslicht bringen

 

In Italien war die Steuer-Amnestie ein Erfolg, in Deutschland ein ausgesprochener Flop. Heute hat die spanische Regierung eine solche Ablass-Zahlung für Reiche beschlossen in der Hoffnung auf Einnahmen in Höhe von zusätzlichen 2,5 Milliarden für den Fiskus in diesem Jahr. Steuerhinterzieher werden nur 10 Prozent zahlen müssen, um zur Steuerehrlichkeit zurückzukehren. Danach haben sie keine weiteren Sanktionen zu fürchten. Finanzminister Montoro sagte, die Massnahme gefalle ihm auch nicht wirklich, doch „müsse man jetzt tun, was man tun muss“, um die Staatseinnahmen um jeden Preis zu erhöhen.

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März = 2 x Februar

Februar: 23.000 Klicks

März: 46.000 Klicks

gracias

Muchas gracias an alle Uhupardo-Leser – besonders an diejenigen, die sich mit ihren regelmässigen Kommentaren viel Mühe machen.

Top 4 Kommentare

Solveigh Calderin
almabu
WsdV-Blog
Don Furioso

Ein ganz spezieller Dank geht heute an die engagierten Portale, die unsere Überschriften in ihren News Feeds oft übernehmen und für Verbreitung sorgen, wie cashkurs.com, krisenfrei.de oder net-news-express.de (bitte nicht böse sein, dass wir hier nicht alle nennen können).

Fahrplan der spanischen Regierung ist entgleist

 

Dabei hatte alles so perfekt ausgesehen, als Mariano Rajoy und seine konservative PP mit absoluter Mehrheit ans Ruder kamen! Die Strategie war klar: Zuerst ein paar kosmetische Reformen und die wirklich schmerzhaften Kürzungen bis nach der Andalusien-Wahl verschieben. Andalusien war immer der zentrale Punkt für Rajoy. Südspanien sollte die komplette Machtübernahme und der totalen Niedergang der Sozialdemokraten (PSOE) werden. Alles hing am Urnengang in Andalusien – und genau dort entgleiste der Fahrplan endgültig.

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