EZB überschüttet Banken erneut mit Geld: 500 Milliarden

 

Kurz nach Weihnachten ist schon wieder Weihnachten – für die Banken nämlich: 800 Banken haben sich soeben bedient und insgesamt 529 Milliarden Euro von der Europäischen Zentralbank (EZB) überwiesen bekommen. Auch diesmal wird nur ein sehr geringer Teil dieser Monstersumme in der Realwirtschaft ankommen, wie es schon im Dezember passiert war, als sich 523 Banken mit 489,2 Milliarden bedient hatten.

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Der Check: Was ist gesunde Ernährung wirklich?

Dies ist ein sehr persönlicher Uhupardo-Artikel – beinahe so etwas wie Uhupardo-privat.

Hier wird sehr oft über Gesellschaftskritik referiert in vielen verschiedenen Facetten. Da geht es ebenso um Rettungsschirme wie um politischen Protest, um „Weltverbesserer“-Themen in ganz breitem Spektrum, wenn man es denn so nennen will. All diese Themen drehen sich – das ist die Intention, die dahinter steckt – um das ganz grosse Thema „Verbesserung der Lebensqualität für alle durch mehr soziale Gerechtigkeit“.

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FC Barcelona: Sandro Rosell in brasilianischen Korruptionsskandal verstrickt

 

Als wären „zehn Punkte hinter Real Madrid“ nicht schon genug Unglück: Sandro Rosell, der Präsident des FC Barcelona hat es derzeit wahrlich nicht leicht. Jetzt ist er ins Visier brasilianischer Justiz-Fahnder gerückt, die darum bemüht sind, einen Korruptionsskandal aufzudecken, der bereits zum Rücktritt eines regionalen Gouverneurs geführt hat und fast sicher auch den Rücktritt des Präsidenten des brasilianischen Fußball-Nationalverbands CBF, Ricardo Teixeira, nach sich ziehen wird.

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Der Tag nach dem Crash – Teil 4: „The next Superstar“

 

Mein Haus, mein Ferrari, meine Yacht … und was kommt danach? – Der Guru „Wachstum“ hat ausgedient. Ungebremstes Wachstum bedeutet Krebs, nicht nur bei den Körperzellen. Immer mehr „Haben“ anzuhäufen, kann also keine Maxime sein für die zukünftige Gesellschaft der Menschen. Wenn das aber so ist, durch welche attraktive Alternative ersetzt man das „Bewussthaben“ am besten? Was ist sinnvoll, erstrebenswert und könnte ausserdem von den Menschen auch gern angenommen werden? Wie sieht der beneidete „reiche Mann“ oder die „reiche Frau“ von morgen aus? Hier kommt ein Vorschlag …

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Märchenhafte Zahlen als Basis für die Griechenland-„Rettung“

 

Die „Rettung“ beruht auf Annahmen, die eher einem Märchen gleichen als einer wirtschaftlichen Analyse. Die Troika aus EU, EZB und IWF träumt sich Griechenland schön und man hat das beklemmende Gefühl: Sie wissen genau, was sie tun! Die Voraussagen über die Wirtschaftsentwicklung in Athen könnten direkt einer neuen „Starwars“-Folge entspringen.

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Union stimmt zu: Gauck wird Bundespräsident

 

Nach anfänglicher strikter Ablehung stimmte die CDU/CSU nach einhelligen Medienberichten nun doch zu: Joachim Gauck wird Bundespräsident. Damit ist das Tauziehen zu Ende. Bei der Suche nach einem Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten war es vorher am Sonntag zu einem Eklat innerhalb der schwarz-gelben Koalition gekommen. Das FDP-Präsidium hatte „als Meinungsbild“ einstimmig beschlossen, Gauck solle Kandidat für die Nachfolge des am Freitag zurückgetretenen Bundespräsidenten Wulff sein. Weil die Union weiter schachern wollte, verliessen der FDP-Vorsitzende Rösler und der FDP-Fraktionsvorsitzende Brüderle am Nachmittag wütend die Besprechung im Kanzleramt. In der Union war ebenfalls Groll, denn die FDP habe „auf Konfrontation“ gesetzt, eine handfeste Koalitionskrise provoziert.

Am Ende einigten sich die Regierungsparteien am Abend nun doch: Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck soll´s machen. Merkel musste eingestehen, dass sie vor zwei Jahren einen Fehler gemacht hatte. Jetzt wird man schnell ein neues Thema erfinden müssen, um die kleinbürgerlichen Aufgeregtheiten zu kanalisieren, sonst beschäftigen sich die Menschen noch mit Wichtigerem.

* Lesen Sie dazu auch:
Der Stasi-Begünstigte Joachim Gauck

Yayoflautas: Rentner kämpfen für ihre Enkel

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„Wir sind Arbeiter, keine Sklaven“, steht auf dem Schild, das diejenigen tragen, die ihre Arbeitszeit längst hinter sich haben. Die Rentner Spaniens haben die Nase voll. Sie wollen sich engagieren, nicht zulassen, dass die Welt ihrer Kinder und Enkel ohne Zukunft stattfindet: „Wir dürfen nicht gestatten, dass man unseren Nachkommen jede Hoffnung nimmt“, sagt einer von ihnen, 74 Jahre alt, mit entschlossenem Gesicht. Seine Protestgruppe, die Yayoflautas, macht das seit einer Weile mit sehr originellen Aktionen deutlich.

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