Real Madrid: Fans kritisieren Mourinho immer lauter wegen Nuri Sahin

 

„Xabi Alonso, der Mittelfeldmotor von Real Madrid, hat sich am Wochenende verletzt und fällt für den Endspurt in Liga und Champions League aus!“ Das wäre die Horror-Meldung, der Super-GAU, der in Spaniens Hauptstadt gerade echte Albträume auslöst. „So ein Szenario und wir können uns von sämtlichen Titelansprüchen sofort und nachhaltig verabschieden“, flucht Pedro, der Manager eines grossen Unternehmens, seit 20 Jahren Madridista mit Leib und Seele. Dabei fällt sofort danach der Name Sahin …

Die Aussicht, aus Granero, Lass und Khedira ein Mittelfeld für die schwierigen Aufgaben zum Ende der Saison zusammenstellen zu müssen, treibt der Unterstützern von Real Madrid geradezu die Tränen in die Augen: „Das genau fehlt uns noch. Keinervon den Dreien hat auch nur im Ansatz die Fähigkeit zum Regisseur!“ – Nach dem Spiel, das Nuri Sahin gerade für die türkische Nationalmannschaft ablieferte und bei dem er fast 90 Minuten in guter Form auf dem Platz stand, wird das bisher eher unterschwellige Genörgel in Spaniens Hauptstadt zum lauten Protest.
Ein langfristig verletzter Xabi Alonso – die blanke Horrorvorstellung für alle Madridistas.

Wie kann man denn den einzigen Spieler, der theoretisch die Qualitäten mitbringt, um den überragenden Xabi Alonso halbwegs gleichwertig zu ersetzen, derartig ignorieren, fragen sich die Fans. Sahin war Mourinho doch nicht aufgepfropft worden, der Trainer hatte aktiv an der Verpflichtung des Deutschtürken mitgewirkt, den Spieler in Dortmund sogar höchstpersönlich angerufen.

„Unverantwortlich ist das“, schüttelt Pedro den Kopf und bringt keinerlei Verständnis für Mourinho auf. Das lässt „The Special One“ alles vollkommen unbeeindruckt. Nach Sahins Türkei-Auftritt sagte er wörtlich: „Real Madrid ist viel besser als die türkische Nationalmannschaft, das soll kein Angriff sein. Clubs spielen oft besser als die Nationalmannschaften, und es ist einfacher, in der Nationalelf zu spielen, weil die Clubs stärker sind. Für uns ist es eine hervorrragende Nachricht, und wenn er weiter eine gute Vorsaison spielt, mit dem Team wächst, kann er viel mehr leisten als jetzt. Wir können uns keine Spässe erlauben und auf die Interessen von Spielern Rücksicht nehmen, die nach meiner Meinung nicht so viel Leistung bringen wie andere“.
Nuri Sahin hat in Madrid im Augenblick nichts mehr zu lachen. Nicht einmal in längst gewonnenen Heimspielen bekommt er Spielminuten. Viele sehen ihn bereits als sicheren Abgang im Sommer, weil der Mittelfeldspieler kaum Lust daraufhaben dürfte, ständig aus dem Kader gestrichen zu werden.

In Madrid nimmt man Mourinho diesen Text jedoch nicht mehr ab. Irgendetwas muss zwischen Mourinho und Sahin passiert sein, was nicht direkt mit Fussball zu tun hat, ist die Mehrheit längst überzeugt und ärgert sich, dass Mourinho dem Verein den besten Mittelfeldstrategen nach Xabi Alonso vorenthält. „Es ist doch albern, Sahin nicht auf der Bank zu haben und beispielsweise beim Stand von 3:0 gegen Español keine Chance zu geben. Statt dessen bringt er Morata …“

Mourinho ist bekannt dafür,
dass es ihm egal ist, sich rundherum keine Freunde zu machen. Beim Thema Sahin könnte er allerdings langsam vorsichtig werden. Sollte Xabi Alonso wirklich ausfallen, wird er erleben, wie sich das Bernabeu in eine Bestie verwandelt. Wie Pfiffe im heimischen Stadion schmecken, hat der Trainer schon einmal erfahren, das hat ihm kein bisschen geschmeckt. Und das war nur die harmlose Light-Version gegen den hypothetischen Fall, dass ein ignorierter Sahin nicht zur Verfügung steht, wenn es wirklich brennen sollte.

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18 Kommentare zu “Real Madrid: Fans kritisieren Mourinho immer lauter wegen Nuri Sahin

  1. Andy sagt:

    Solange keine von uns auch nur annähernd in der Nähe der Spieler ist und die tatsächlichen Leistungen beim Training sieht, solange bleiben Mourinhos Entscheidungen für uns nicht nachvollziehbar. Aber Mou wäre nicht the special one, wenn er nicht auch JEDEN Spieler versuchen würde, besser zu machen. Ich habe die 3 Spiele, in denen Sahin gespielt hat, gesehen und ich dachte, da spielt ein Kreisklassespieler im Team von Madrid.

    Es waren schon soviele Spieler bei Mou oder anderen Trainern angeblich ausgemustert und kamen dann mit Wucht zurück, wenn es darauf ankam. (siehe Lass oder Granero)

    Ich denke, man sollte endlich mal Mourinho in Ruhe arbeiten lassen. Und wir sollten uns endlich mal an dem Spiel von Real Madrid und den folgenden Meisterschaften erfreuen.

    • Manchmal muss man sich schon fragen, wie Mourinho zu diesem päpstlichen Status in den Augen einiger Fußballfans gekommen ist, dessen Entscheidungen wie von Gott persönlich aufgenommen werden – unfehlbar, enthoben von jeder Kritik. Mit Blick auf die Kadersituation kann man Mourinhos Verhalten in der Causa Sahin durchaus als schlicht unverantwortlich ansehen – gegenüber dem Verein und Sahin. Auch ist ein Xabi Alsonso keine Maschine und hat ein Recht auf eine Verschnaufpause. Sahins angebliche Fitnessdefizite wurden als nicht gegeben entlarvt und alles was der Mister tut, ist pampig zu werden und den nächsten Vorwand vorzuschieben. 10 Pkt Polster vor Barça und ausreichend zum Spaßen aufgelegt, um Carvalho, Varane, Granero oder Morata Minuten zu geben, verbannt er Sahin (seinen eigenen Transfer wohlgemerkt) kategorisch auf die Bank. Ein Häretiker, wer Ungereimtheiten anzusprechen wagt.

      • Andy sagt:

        Ich denke aufgestellte Behauptungen sollten schon den Tatsachen entsprechen. Aber in meinem Kommentar war weder von päpstlichen Status die Rede, noch von gottähnlichen Entscheidungen. 😉

        Es ist aber Fakt, dass Mourinho Spieler in Ihrer fußballerischen Entwicklung enorm verbessern kann, wenn diese auch wollen. Ich nehme hier als Beispiele Benzema, Kaka, Cristiano Ronaldo, Kedhira und gerne auch Marcelo.

        Das ganze Team spielt genau deswegen ein taktisch hervorragend eingestellten Fußball, weil der Trainer dieses trainieren läßt. Ich denke es gibt im europäischen Fußball nur noch 2-3 andere Teams die diesen perfektionierten Konterfußball spielen, dabei aber bei Ballverlust ein Ballpressing in der gegnerischen Hälfte machen und somit eigentlich immer eine Balldominanz ausüben.

        Zurück zu Sahin: Seine Fitneß war schon seit 1,5 Monaten kein Thema mehr, schon als Karanka seine Psyche als Hauptproblem ansprach.

        Nur machen wir uns doch nichts vor. Kein Trainer auf der Welt hat ein Interesse daran seine eigenen Spieler kaputt zu machen. Es ist absolut lächerlich zu behaupten, dass Mourinho Sahin absichtlich nicht spielen läßt, um diesen in seiner fußballerischen Entwicklung zu hemmen. Wenn Sie ihm das unterstellen, unterstelle ich Ihnen fehlende Nähe zum Verein.

        Nicht alles was Mourinho macht, ist von außen verständlich. Aber nochmal, wir sind nur weit weit entfernte Beobachter und erhalten zudem 90% unserer Informationen aus Medien, die ein Eigeninteresse haben ihr Zeitungen zu verkaufen.

  2. mulhollandize sagt:

    Die offensichtlichen Ungereimtheiten, dass Sahin anstelle anderer nicht spielt, obwohl er fit ist und die Äußerungen von Mourinho mal außen vor:
    Gibt es bestätigte Quellen, dass dieses Ignorieren von Sahin im Umfeld von Real Madrid auf Unmut stößt, oder stellst du deine eigene Meinung hier stellvertretend für alle Fans dar?
    Ich bin mir nämlich gar nicht so sicher, dass sehr viele Fußballfans außerhalb von Deutschland die wahren Qualitäten von Sahin kennen und schätzen.
    Zumal die bisherigen Spiele von Sahin im Real-Dress ja nicht gerade überzeugend waren.

    Also: Lediglich deine eigene Meinung oder bestätigte allgemeine Kritik?

    • uhupardo sagt:

      Als Journalist in Spanien hat man schon generell das Ohr am Volk. Mehr noch, wenn es um ein Thema geht, das man seit Jahrzehnten behandelt, wie Real Madrid in diesem Fall, weil der Bekanntenkreis unter Madridistas dann entsprechend gross ist. Der Unmut ist also sehr wohl deutlich spürbar und wächst.

      In Spanien ist der Titel „bester Spieler der Bundesliga“ der vergangenen Saison sehr wohl bewusst wahrgenommen worden, das weiss auch jeder. Das heisst nicht, dass allgemeine Überzeugung herrscht, Sahin sei der Crack schlechthin, die vorherrschende Meinung ist aber sehr wohl „der kann es zumindest leisten, deswegen muss man ihn es versuchen lassen“.

      Selbst wenn man nur einen Blick auf ernstzunehmende Real Madrid Foren wirft (realmadridfans.org als bestes Beispiel) und sich mal die Mühe macht, das durch den Übersetzer zu jagen, wenn die Spanischkenntnisse nicht reichen, wird jeder Leser selbst feststellen, dass die im Artikel angesprochene Grundstimmung in dem Thema generelles Unverständnis ist, was das Thema Sahin angeht.

      Ansonsten unterschreibe ich ausdrücklich besonders den ersten Satz im Kommentar von canguratoncita.

      • Andy sagt:

        Sorry Uhupardo aber deine allgemeine Nähe zum spanischen Fußbal mag ja gegeben sein aber deine speziele Nähe zum Madrider Fußball eher nicht. Ich lebe in Madrid seit 6 Jahren und die Leute diskutieren hier auch über einen Spieler Sahin aber unterstelle ihnen bitte nicht einen Unmut, der nicht vorhanden ist. Sahin ist ein ganz kleines Rädchen im Kader des Vereins und eine dementsprechende emotionale geringe Aufmerksamkeit wird ihm zuteil.

        Und Mourinho hat definitiv KEINEN gottähnlichen Staus in Madrid, was nicht zuletzt die Pfiffe im Bernabeu gegen ihn gezeigt haben.

        Die Madrider Fans sind mit Abstand die verwöhntesten Fans, die ich kenne. Sie stellen sich aber auch zu 100% hinter den Werten ihres Vereins und wenn ein Mourinho diese Werte mit Füßen tritt, dann sind es genau diese Fans, die ihn auspfeiffen, egal wie viele Titel er holt oder geholt hat.

        Wenn dir der Trainer von Real Madrid nicht gefällt, ist es dein gutes Recht ihn sachlich zu kritisieren aber bildzeitungsähnliche Parolen zu schreien halte ich für unangebracht.

  3. Tut mir Leid, Andy, es erschliesst sich mir nicht ganz, inwiefern die vielen Dinge, die Mourinho durchaus richtig macht, die Kritik in der Sache Sahin entkräften und den fehlenden Back-Up für Xabi Alonso obsolet werden lassen. Das einzige Argument, das am Ende ihrer Posts bleibt, ist: Weil er schon so oft richtig gehandelt hat, ist es schlicht auszuschliessen, dass er auch mal Fehler macht und falsche Prioritäten setzt. Ihr Vertrauen in die Unfehlbarkeit dieses Trainers hat schon etwas von einem Gläubigen.
    Eines haben sie außerdem vergessen (wollen): Mourinho hatte seinerseits keinen Skrupel einen Pedro Leon ins Abseits zu befördern – und das nicht aus sportlichen Gründen.

    • uhupardo sagt:

      Dem Vortrag von canguratoncita ist wenig hinzuzufügen. Das wird der religiösen Mourinho-Gemeinde auch nicht weiter helfen, ist aber ein Lichtblick der Klarsicht. Bisher musste sich ausschliesslich jeder Trainer von Real Madrid mit sachlicher Kritik an seiner Arbeit auseinandersetzen. Mourinho hat es geschafft, eine Hardcore-Gemeinde zu erschaffen, die diesen Aspekt inzwischen komplett ausblendet (deswegen das Attribut „religiös). Soll aber niemand glauben, dass diese Gemeinde, nur weil sie lauter ist, die Mehrheit bildet. Gerade viele Madridistas, die den Verein seit Jahrzehnten begleiten, sind nicht in der Gefahr, Beobachtungsgabe und Analysefähigkeit durch Obrigkeitshörigkeit zu ersetzen.

      • Andy sagt:

        In deinem Kommentar kann ich nichts Wahres entdecken was die Fangemeinde allgemein angeht. Es gibt keine religiöse Fangemeinde, wie man sie z.B. bei einem Steve Jobs beobachten konnte. Natürlich überdeckt der Erfolg Mourinhos auch einige seiner Schwächen. Aber wo nicht (siehe Guardiola)?

        Was ich aber vielmehr bei dir entdecke, ist eine grundtiefe Abneigung gegenüber der Person José Mourinho. Und gerade diese Abneigung verhindert eine sachlicher Beobachtungsgabe und Analysefähigkeit.

        • uhupardo sagt:

          Wollen wir mal eins ganz grundsätzlich festhalten: Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit Real Madrid, kenne nicht wenige Personen im Umfeld des Vereins persönlich und sie mich. Da dürfte ein Andy viel Aufholbedarf haben. Ich hatte, habe (und werde haben) ein einziges Interesse: den Verein und sonst rein gar nichts. Mourinho ist ein Trainer in einer langen Reihe von Trainern. Das genau ist seine Wertstellung, nicht mehr aber auch nicht weniger.

          Diese Wertstellung bedingt es auch, dass ich Mourinho gegenüber weder Zu- noch Abneigung empfinde, weil ich schlicht keinen Sinn darin sehe. Das ist die Sache nicht wert. Er ist ein paar Jahre Trainer wie andere vor ihm, danach kommt ein anderer Name.

          Es gibt allerdings einen gewichtigen Unterschied (deswegen gefällt mir der Vergleich mit Steve Jobs ganz gut). Während jeder andere Trainer, ob Del Bosque, Juande Ramos, Schuster oder sonstwer, sich kontinuierlich mit sachlicher Kritik an ihrer Arbeit auseinanderzusetzen hatten, hat sich ein Teil der Madridistas bezüglich Mourinho in ein Heer willenloser, abnickender, kritikloser Lemminge verwandelt – was mit der Handlungsweise und Persönlichkeitsstruktur des Trainers zu tun hat und in England und Italien nicht viel anders war, das nebenbei.

          Mir ist es wichtig festzustellen, dass dieser Teil der Fangemeinde, bei man nicht mehr weiss, ob sie in der Substanz noch Fans von Real Madrid sind oder doch schon mehr von Mourinho, zwar lauter und wahrnehmbarer sein mögen in der Aussendarstellung, dass es aber einen erheblichen Teil von Madridistas gibt, der weiterhin analytisch und kritikfähig geblieben ist. Zum ersten Teil mag Andy gehören, ich bleibe im anderen Teil.

          Dieser, mein Teil, mit dessen Vertretern ich zahlreich umgehe, ist sehr wohl besorgt um das Thema Sahin in der angesprochenen Weise. Sollte es dazu noch Belege brauchen, ist die Titelseite von MARCA heute einer mehr.
          http://www.marca.com/multimedia/primeras/12/03/0308.html

          Mir ist klar, weil ich auch diesen Teil der Fangemeinde hautnah mitbekomme, dass die Fraktion der Lemminge jede Kritik an Mourinho abbügeln wird, vollkommen egal welchen Inhalts sie ist. Das entscheidet auch jeder selbst. Ich bin jedoch nicht der Einzige, der seiner Linie treu bleibt, die Interessen des Vereins an die erste Stelle vor allem anderen zu setzen und einen Trainer als das zu betrachten, was er ist: Ein wichtiger Angestellter mit zeitlich begrenztem Vertrag.

    • Andy sagt:

      Bei Pedro Leon wissen wir bis heute nicht genau, was vorgefallen ist. Er hat von einem Tag auf den anderen nicht mehr spielen dürfen.
      Wenn wir berücksichtigen, dass Spieler wie Ramos oder Casillas durchaus auch mahnende Worte gegenüber ihren Trainer finden, kann also der Fall Leon nicht einzig und allein darauf beruhen, dass ihm einige Worte entglitten sind, die er besser nicht gesagt hätte. Nur worüber spekulieren wir denn? Über Spekulationen !

      Wenn das unsere einzige Grundlage ist so ein Thema ernsthaft und sinnvoll aufzurollen, dann können wir uns auch über das Wetter im Monat Juli 2013 unterhalten.

      Also zurück zu den Fakten:

      1. Mourinho hat Sahin als defensiven Mittelfeldspieler gewollt und geholt
      2. Mourinho hat Sahin mehrmals die Möglichkeit gegeben nach seiner Verletzung ein Spiel zu bestreiten.
      3. In allen drei Spielen war Sahin katastrophal
      4. Sahin hat selber mehrmals ausgedrückt, dass er weit entfernt von seiner Leistung ist
      5. Mourinho (sollte er weiterhin Trainer von Real Madrid bleiben) weiß doch um die Gefahr eines Ausfalles von Xabi. Unterstellen wir ihm doch keine Blödheit. Also hat er doch ein Eigeninteresse diese Position ausreichend gut zu besetzen. Nur sieht er tagtäglich den Spieler Sahin auf dem Trainingsplatz und weiß dessen Leistung taggenau einzuschätzen.

      Hier absichtliches Nichteinsetzen zu unterstellen, halte ich für nicht gerechtfertigt.

  4. Andy sagt:

    @UHUPARDO

    Durch abfällige Unterstellungen beförderst du dich nur selber ins Abseits, da hilft auch dein angeblicher persönlicher Kontakt zu einigen Real Madrid Umfeldspersonen nicht weiter.

    Dein Kommentar entbehrt nach wie vor jeglicher sachlicher Betrachtung. Im Gegenteil; ich habe sogar das Gefühl, dass es ein persönlicher kleiner Rachefeldzug wird, weil du einfach nicht verstehen kannst, dass es auch Personen gibt, die etwas Positives an der Person und der Arbeit Jose Mouronho(s) abgewinnen können.

    Wenn es dich persönlich mehr befriedigt alles und jeden der nicht gegen Mourinho, ist in die „Fraktion der Lemminge“ zu stecken, dann mach es meinetwegen weiter aber ich denke, dass die Menschen, die hier deine Kommentare lesen, sich langsam ihr eigenes Bild über deine persönliche Fede bilden.

    In diesem Sinne hoffe ich bald mal wieder konstruktive Beiträge von dir lesen zu können, die mich ja immerhin dazu veranlasst haben, deinen Block zu besuchen.

    • uhupardo sagt:

      Andy, mein Kommentar war sehr zurückgenommen, das wäre auch anders gegangen nach der Vorlage.

      Allerdings habe ich bereits alles zu der Angelegenheit gesagt, mehr braucht es nicht.

      • Andy sagt:

        Wenn ein Journalist, wie du ja einer bist, den Satz

        „Manchmal muss man sich schon fragen, wie Mourinho zu diesem päpstlichen Status in den Augen einiger Fußballfans gekommen ist, dessen Entscheidungen wie von Gott persönlich aufgenommen werden – unfehlbar, enthoben von jeder Kritik.“

        ausdrücklich unterschreibst und das nur weil ich nicht gewillt bin, mich reinen Spekulationen im Fall Sahin anzuschließen, dann waren meine dann folgenden Kritikpunkte an deinem Geschriebenen keine Unterstellung mehr, sondern eine Tatsache.

        Der ganze Satz ist rein polemisch; geschrieben um Andersdenkende ins Abseits zu stellen und entbehrt (zumindest in meinem Fall) jeglicher Grundlage.

        Ich wünsche ich mir von einem Block, in dem „andersdenkende“ Meinungen im Fokus stehen und die Welt auch mal anders ausgeleuchtet wird, dass meine Meinung nicht mit platten Attitüden unterdrückt wird.

        Wenn du keine offene und inhaltliche Diskussion zu Mourinho´s Entscheidungen wünschst, dann lass bitte die Kommentarfunktion weg.

        Das war jetzt auch von mir Alles zu diesem Thema.

        • uhupardo sagt:

          In diesem Text ist ungefähr nichts richtig.

          Zuerst echauffiert sich Andy über eine angeblich nicht existente Diskussion zum Thema Sahin – und glaubt jetzt, seine Krtikpunkte seien auch noch „Tatsache“.

          Das kann nur an fehlender Information oder bewusster Einäugigkeit liegen, wie u.a. diesem Artikel von gestern (Spanischkenntnisse darf man wohl voraussetzen) spielend leicht zu entnehmen wäre, wenn meiner nicht reicht: http://www.marca.com/2012/03/08/futbol/equipos/real_madrid/1331222609.html

          Das Zitat da oben unterschreibe ich tatsächlich Wort für Wort. Aber wahrlich nicht nur wegen eines Andy-Kommentars (und auch nicht nur in der Sahin-Sache) sondern wegen sehr vieler Kommentare, die ich insbesondere in Foren lese und die sich Lichtjahre weit abheben von der Behandlung, die jeder andere Trainer in den vergangenen 30 Jahren bei Real Madrid erfahren hat.

  5. canguratoncita sagt:

    Kein Argument zur momentanen Personalsituation im DM, keine Meinung zur Bedeutung von Sahin, Andy, aber 7 Posts mit dem immergleichen Inhalt und dem immergleichen Ziel: Kritik an Mourinho als Hetzerei zu brandmarken. Und natürlich um die Frage zu klären, wer den Längeren … längeren Atmen in der Diskussion hat.

  6. rainer sagt:

    Ich kann hier Andy nur voll und ganz zustimmen. Mourinho ist ein mensch der seine Fehler hat und das auch zu gibt . Das macht ihn ja gerade so sympathisch. Alle anderen Trainer der letzten Jahre waren immer nur mit sich beschäftigt. Er hat die ganze Korruption im spanischewn Fussball zwecks Barcelona angesprochen. Ich erinnere nur an den Vorteil der Spielansetzungen…Kein Trainer bei Real Madrid hatte bis jetzt den Schwanz gehabt!!!! Es wird schon seinen Grund haben wieso Shain nicht spielt. Bis jetzt hat er immer noch richtig gehandelt.

    @ uhupardo Die Marca ist sicherlich keine seriöse Quelle für deine Aussage. jeder der den spanischen Fussball seit Jahren verfolgt weiss natürlich welche sehr guten Beziehungen sie zu Villar pflegen. Nicht umsonst startete man mit Erfolg immer wieder Hetzkampangen gegen Real Madrid in den letzten Jahren. Zur Zeit klappt das aber nicht so recht weil viele Fans diesen Unsinn bereits durchschaut haben und die Vereinsführung zusammen mit dem Trainer zusanmen stehen. . Es gibts sogar schon “ No Marca “ Buttons auf Fan – Hompages. Was man von Villar und Co. halten sollte das sieht man ja jetzt an der Godall Affähre.

  7. uhupardo sagt:

    rainer, Ihre Meinung ist Ihre Meinung, das ist völlig in Ordnung und bleibt so stehen.

    Was wir hier aber gar nicht erst anfangen, ist das berühmte Spiel „deine Quelle, meine Quelle“. Verzichten also bitte auch Sie auf das uralte Spiel, eine Quelle diskreditieren zu wollen, wenn Ihnen die Message nicht passt. MARCA ist so gut und so schlecht wie jede andere (Sport)Zeitschrift – mal gut und mal schlecht. Glauben Sie mir, dass ich die spanische Medienszene ganz von innen und schon lange kenne.

    (Die „guten Beziehungen zu Villar“ sind Unsinn, aber das nur nebenbei. Und wenn MARCA „Hetzkampagnen gegen Real Madrid startet, wie nennen Sie dann das, was z.B. in „Sport“, „El País“ oder „Mundo Deportivo“ stattfindet?)
    ——————————

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,821154,00.html

    Königlicher Karriere-Knick
    Bei Real Madrid erlebt Nuri Sahin die bitterste Phase seiner Karriere. Nur 24 Liga-Minuten hat er bisher für die Spanier absolviert, Trainer José Mourinho prophezeit ihm eine harte Zukunft. Wechseln darf Sahin nicht, obwohl sein alter Club Borussia Dortmund Interesse bekundet.

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