Lafontaine und Dirk Müller: Video-Empfehlung zur Krise

willlafo

Die gestrige bei Anne Will lohnt sich unbedingt! Schon wegen der Aussagen Oskar Lafontaine und Dirk Müller (wobei bei Letzterem überrascht, dass er nicht begriffen zu haben scheint, dass Euro-Bonds auch nichts anderes sind als der Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB). Die Kommentare von Annegret Kramp-Karrenbauer muss man einfach ertragen – irgendwie.

Hier gibt es den Stream: Klick

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2 Kommentare zu “Lafontaine und Dirk Müller: Video-Empfehlung zur Krise

  1. Zur Sendung: Die erste halbe Stunde voll daneben, hätte heißen müssen: „wohin geht’s mit den Linken“:
    Anne Will: Thema verfehlt, 6, setzen.
    Kurz vor dem wegzappen wurde es dann doch noch besser. Wenn ich ein Ami wäre, hätte ich einen köstlichen Abend gehabt, ein Schenkelklopfer nach dem anderen. Der Oskar kennt nicht mal ansatzweise die Besitzverhältnisse der FED und hält die für ‘ne staatliche Druckerei. Die CDU-Tante hat das Wissen eines Zimmermädchens, das im Keller die Phrasengläschen abstauben – und wenn Mutti nicht zu Hause ist, ans Telefon – äh in die Talkshow – darf.
    Sicher hat Dirk Müller recht, Griechenland wird sich über die Drachme entschulden, das ist der (einzig machbare) Königsweg. Und Spanien über Peseta, und Italien … – Aber was ist dann mit Deutschland? Ewig im Euro gefangen? Oder verbietet Brüssel per Gesetz die Exponentialfunktion? Da ist doch was nicht zu Ende gedacht, Herr Müller !?
    Mein Fazit: Spanien geht ebenfalls ganz sicher den Königsweg per Inflation via Peseta. Ich such mir schon mal ne schöne, dann extrem preiswerte Immobilie da unten für die Zeit danach. Hatte ich eh vor, also kann ich auch etwas abwarten bis die Preise per Inflation normalisiert sind. Ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht – ich kann’s eh nicht ändern also nutze ich es zumindest.
    Um mir dann von dort aus – aus sicherer Entfernung – der Expertenposse letzter Akt „Deutschland sucht den Superausstieg“, eine Aufführung der Laienspielgruppe Berlin mit anschließendem Festempfang und Verfrühstückung des deutschen Michel, bei einem leckeren Rioja genüßlich reinzuziehen.
    Frei nach Wilhelm Busch: …“aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe“. Da ging es auch um einen unkoordinierten Hühnerstall – so werden Bücher geschrieben.

  2. WsdV-Blog sagt:

    Bei Dirk Müller bin ich doch eher skeptisch, ob er nicht ein doppeltes Spiel spielt. Ich meine er hat zwar einige gut klingende Aussagen gemacht, aber andererseits sagt er das er nicht grundsätzlich gegen die Eurobonds und den Euro usw. sei. Er sagt auch, dass er dafür ist, dass erst eine politische Einheit und ein einheitliches Finanzsystem geschaffen wird… Somit spricht er doch von den Vereinigten Staaten von Europa und auch die Übertragung der Souveränität vom Staat auf ein gleichgeschaltetes System.(Video ab 44:43) Oder verstehe ich da was falsch? Müller ist mir schon des öfteren durch seine doch sehr pro ESM und Vereinigte Staaten von Europa Aussagen aufgefallen.

    Ich werde aber auch das Gefühl nicht los, dass einige von denen die dort sind nicht sehr viel wissen und spüren, was wirklich los ist und gespielt wird. Ich denke, dass ist es auch, warum sie es im Endeffekt geschafft haben den Euro einzuführen, den Gedanken einer EU-Traumzone in den Köpfen zu verfestigen. Anscheinend Träumen lieber viele, die Nato ist die gute Weltpolizei, die die bösen Machthaber „vertreibt“. Da kann man nur sagen Augen öffnen und Hirn auf selbständiges Denken umschalten, statt gemeinschaftlich irgendwelche Phrasen nachzuplappern.

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