IWF sieht desaströse Aussichten für Spanien und verlangt mehr Kürzungen

Man muss ich das einmal vostellen!  Nach allen brutalen Kürzungs- und Streichungsmassnahmen, die die spanische Regierung im Auftrag von EU, Weltbank und IWF inzwischen durchgeführt hat und die das Land komplett abgewürgt haben, ist dieses das Ergebnis: Laut neuester Einschätzung des Internationalen Währungsfonds, der alle bisherigen Erwartungen nach unten korrigiert, ist für Spanien auch in den kommenden fünf Jahren keinerlei Besserung zu erwarten.

IWF Spanien

Die linke Spalte zeigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP): 1,4 Prozent negativ in 2012, nach neuester Einschätzung noch negativer in 2013, leicht positiv in 2014.

Danach die Arbeitslosigkeit: Auf 6-Millionen-Niveau auch weiterhin.

Dritte Spalte Defizit in Prozent vom BIP: Auch nächstes Jahr nahe sieben Prozent.

Und zuletzt Verschuldung: Steigt kommendes Jahr auf fast 100 Prozent des BIP.

Bei all dem sind die „Rettungs“zahlungen für Spaniens Banken noch nicht einkalkuliert.

Gesamteinschätzung des IWF:  Spanien wird mindestens bis 2018 die Defizitanforderungen von Maastricht nicht erfüllen können und die Verschuldung wird bis dahin auf mindestens 110 Prozent steigen.

Und jetzt die „Empfehlung“ des IWF angesichts der analysierten Situation:
Für das Jahr 2014 sind unbedingt weitere und noch tiefgreifendere Steichungs-und Kürzungsmassnahmen vorzusehen!

Braucht das noch irgendeinen Kommentar? Dann lassen Sie hören!

21 Kommentare zu “IWF sieht desaströse Aussichten für Spanien und verlangt mehr Kürzungen

  1. alivenkickn sagt:

    Der nächste Krieg kommt bestimmt. Danach geht s dann wieder aufwärts.

    • Uhupardo sagt:

      Diese Einschätzung ist derzeit breit gestreut, alivenkickn, und jeden Tag mehr. Nach allen Erfahrungen von 1929, die wahrlich gut dokumentiert sind, kann man kaum fassen, offensichtlich sehenden Auges in den nächsten Krieg marschieren zu sollen.

      • Zumindest mag das für den spanischen Bürgerkrieg zutreffen.
        1. Kulturelle und sozialpolitische Unterschiede.
        2. Sepationsbesterbungen einzelner spanischer Gebiete Basken, Katalanen.
        Wie sie bereits in Ihrem Blog darauf hinwiesen, dass nun Katalonien einen eigenen Weg gehen will bezüglich der Zwangsräumungen.
        Für den 2 Weltkrieg kann man die Weltwirtschaftskrise nicht unbedingt als Grund nennen. Hier gab es weitaus andere Hauptgründe für Deutschland, aber auch für Japan einen Krieg vom Zaun zu brechen.
        Aber Geschichte wiederholt sich ja leider immer wieder. Menschen mögen vielleicht zum Mond fliegen können und ganz tolle mobile Telefone entwickelt haben, aber viel dazugelernt haben sie in den letzten Jahrtausenden leider nicht.

        • „Menschen mögen vielleicht zum Mond fliegen können und ganz tolle mobile Telefone entwickelt haben, aber viel dazugelernt haben sie in den letzten Jahrtausenden leider nicht.“

          Jep das ist ein Problem der Zweibeiner.

  2. Steuben sagt:

    Tja Spanien , Griechenland und Konsorten sind die ersten in der Reihe vor dem Standgericht. Aber keine Angst die deutschen Schafe fuehrt man gerade auch zur Schlachtbank! Man sagt ihnen jetzt schon öffentlich, dass ihr Geld dem Haircut unterworfen wird. Die Schafe schlafen tief. Sie werden das fehlende Engagement noch bitter bereuen! Jetzt wäre es Zeit fuer den Aufstand, aber nichts passiert.

    • Richtig Steuben es wäre höchste Zeit für den Befreiungskrieg!
      Aber eventuell machts auch Sinn, gut Ding will Weile haben, Masse ist träge.
      Wir werden es erleben/erleiden dürfen.

    • HeinzSalomon sagt:

      Aufstand, das schreibt sich so leicht. Wie soll der denn aussehen dieser Aufstand? Gegen gut trainierte und straff geführte Truppen, ob Polizei oder Militär, gibt es keinen Aufstand.

      • Uhupardo sagt:

        Wie viele Gegenbeispiele hätten Sie gerne? Protest hat viele Gesichter und mannigfaltige Möglichkeiten, wenn sich genügend Menschen einig in ihren Zielen sind.

      • HeinzSalomon …“Wie soll der denn aussehen dieser Aufstand?“

        Des därf ich dem Blog nicht schreiben sonst bekomme ich „Dresche“🙂

        Dennoch wie soll der Aufstand schon gehen… Toten und Getötet werden was sonst.

  3. anders wählen sagt:

    Der Euro war eine für viele Menschen anmutende Idee, die allerdings gescheitert ist. Wie groß muß das Leid der Menschen noch werden um sich einzugestehen daß es mit ihm so nicht weitergehen kann. Daß 70-80% der Menschen in Griechenland weiterhin am Euro festhalten, kann nur von Hoffnungslosigkeit zeugen. In Spanien wird es wohl ähnlich sein.

  4. humorlos sagt:

    Jeder der die Prozentrechnung gelernt hat, konnte doch schon bei der Einführung des Euro erkennen das dieses Konstrukt nicht funktionieren kann.
    3% Netto Neuverschuldungsgrenze pro Jahr bei nicht mehr als 60% Gesamtschulden vom BIP – das setzt dann ein Wirtschaftswachstum von mindestens 5% voraus! Hallo? 5%? Der Begriff Unrealistisch ist wohl die höflichste Antwort darauf.
    Aber machen wir uns doch nichts vor. Dieser Betrug wird jetzt auch bis zum Ende durchgezogen. Und das Ende wird (leider) erst kommen, wenn auf den Straßen das erste Blut fliesst. Vorher lamentieren die „Experten“ in drölfzig Talkshows lieber weiter darüber, ob die Bretter auf dem Holzweg nun quer oder längst genagelt werden sollen.

    • Michael sagt:

      An 6 – 10% Wachstum hat man geglaubt bei der Einführung des Euro. Jetzt können sie sich vorstellen … Naja. Our faith is in the hands of fools.

  5. Dennis sagt:

    „Spanien wird mindestens bis 2018 die Defizitanforderungen von Maastricht nicht erfüllen können“ Genau, und wenn man mehr Schulden macht werden die Zinsen bis 2018 weniger, somit kann man dann wieder zurückzahlen, da ja mehr Schulden gemacht worden sind und die Zinsen von einem größern Schuldenberg sind ja kleiner….Nee ist klar, hat mal jemand was zum Rauchen?

  6. Bonsta sagt:

    Die Zerschlagung der Sozialsysteme, Rentenkürzungen, Arbeitsrecht und ein Gesundheitssystem nahe am Kollaps; das sind die Rezepte die irgendwann in nicht allzuweiter Ferne die Wende bringen werden. Nur noch ein wenig durchhalten, liebe Spanier, wenn ihr so richtig im Dreck liegt, dann erst geht es euch wieder besser. Habt nur vertrauen. Nehmt euch ein Beispiel an anderen Ländern. Nicht Deutschland, nein, Länder die kein Arbeitsrecht, kein Rentensystem und Gesundheitsfürsorge allenfalls von „Ärzte ohne Grenzen“ kennen. Diese Länder sind Leuchttürme der Glückseeligkeit, das sind unsere Vorbilder…

  7. Traumschau sagt:

    Naja, wenn man mit seinem Latein am Ende ist, was empfiehlt man? Natürlich Kürzungen!
    1. Das internationale Finanzsystem ist bankrott, ausgelöst durch die absurde, unkontrollierte Geldschöpfung der Geschäftsbanken.
    2. Die Notenbanken versuchen m.E. die dadurch entstandenen Blasen auf allen Märkten am Platzen zu hindern. Auch die japanische NB ist als williger Helfer der FED unterwegs …
    3. Die Folge dieser Rettungsorgien für Banken, deren Eigner und Gläubiger ist die Enteignung der Lebensarbeitsleistung der Menschen.
    4. Diese sozialen Spannungen werden unter den gegebenen Voraussetzungen zwangsläufig in einen wahrscheinlich europäischen Bürgerkrieg münden – oder als Spielart desselben Desasters in einen (hoffentlich) begrenzten Atomkrieg in …. „du weißt schon wo“ …
    5. Fazit: M.E. gibt es kein Entkommen. Es wird erst nach diesem Weltenriß wieder Vernunft einkehren. So wie das Ahlener Programm der CDU nach dem WK II entstanden ist. Das ist heutzutage das Parteiprogramm der Linken! Aber das ist zu lange her, alles vergessen …
    Wir lernen nur eines aus der Geschichte: Nichts!
    6. Was kann man tun? Nichts, absolut nichts! Das ist eine für mich bittere Erkenntnis – leider! Die Machtverhältnisse sind so grausam ungleich …und gerade wenn man sich die „neue Hoffnung“ AfD ansieht. Vom Regen in die Taufe! Es ist ein Desaster, weil in diesem Land, in Europa und in der Welt niemand auf die wirklich klugen Leute hört (nein, nein, ich meine nicht mich …kleines Licht …).
    LG Traumschau

  8. Karl sagt:

    Und Dennis mußte für seine Schlußfolgerungen sicher nicht 20Jahre studieren, ist im Grunde Mathematik Grundschule.
    Für mich heißt das, sie wissen es ganz genau was wie läuft und es läuft ihnen in Spanien nicht nicht schnell genug, die Leute brauchen mehr „Anreize“ um endlich um ihre Meinung handfester zum Ausdruck zubringen. Die Spanier werden quasi zum Bürgerkrieg genötigt, danach dann der Rest Europas.
    Die Deutschen stehen da und jubeln einer Sippe wie AfD zu, unglaublich. Blickt man nach Spanien könnte man heulen vor Wut und Mitleid, blickt man nach Deutschland könnte man heulen vor Verzweiflung über eingeschläferten und vernebelten Hirnreste der Dichter und Denker.

    @HeinzSalomon
    Uhu hat Recht, Aufstand könnte man ja auch mit Widerstand, widersetzen geleichstellen und damit ist nicht gemeint mit dem Sturmgewehr in der Hand sich auf Strassenschlachten einzulassen, darauf warten sie nur (siehe Spanien)
    Einfacher Gedanke, sanfter Widerstand:
    Kaufe nichts, was Du nicht wirklich brauchst. Von dem gesparten Geld, von dem der Staat keine Steuern bekommen hat, gehst Du hin und kaufst mindersteuerbelastete Edelmetalle und deponierst sie an einem sichern Ort, damit meine ich nicht die Bank und nicht die Schrankwand. Auch das ist Widerstand und Du brauchst keine Blutkonserven oder Holzkiste.

    • Quertreiber S.L. sagt:

      @Karl@HeinzSalomon
      Also wissen Sie, wenn Sie sowas schreiben, dann wird einem doch sofort klar, dass Sie nicht in Spanien leben, auch nicht in Griechenland, Portugal oder Irland. Denn hier stellt sich leider immer mehr Leuten immer weniger die Frage, ob sie etwas kaufen wollen oder sollen, sondern vielmehr wie sie sich überhaupt noch das Notwendigste kaufen können. Und fressen muss der Mensch eben, das lässt sich nicht vermeiden. Der Konsumstreik ist hier längst keine freiwillige Option mehr, sondern er ist uns von oben her aufgezwungen worden.
      Ich will ja hier nicht destruktiv sein, aber die Idee des Konsumstreiks, die muss ich leider von vornherein als gescheitert erklären. Die gründet nämlich auf der Vorstellung von der Wichtigkeit der Realwirtschaft zum weiteren Scheffeln von Reichtum. Unsere Wirtschaft hat aber offenbar bereits einen Grad von Virtualität erreicht, welcher die Realwirtschaft nicht mehr benötigt. Und weil das aber von Natur aus absurd ist, rechne auch ich mit der Unausweichlichkeit eines neuerlichen Urknalls. Da aber gut zwei Jahrzehnte des Zwangstotalpositivismus nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen sind, hoffe ich dennoch, dass es nicht dazu kommt.

  9. alivenkickn sagt:

    Einen Widerstand welcher Art auch immer wird man nicht zulassen. Am Beispiel der Occupy Bewegung kann man sehen, dass ein sanfter Widerstand an einem Punkt, wo sich das System bedroht fühlte, zerschlagen wurde. Und dies weltweilt. Die Reste der Occupy Bewegung sind jetzt nur noch Folklore für die Touristen.

    EZB-Präsident Mario Draghi hat selbst gesagt, dass man den Sozialstaat loswerden will. Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien . . . . .Wie heißt es doch so schön in einem Song: First we take Manhatten than we take Berlin . . . . dieses Scenario scheint leider im negativen Sinn Realität zu werden . . .

    • Uhupardo sagt:

      „Einen Widerstand welcher Art auch immer wird man nicht zulassen.“

      Darauf hatte sich der französische Adel auch verlassen.

      • El Cuervo sagt:

        Das sich unser System in die feudale Richtung zurück entwickelt, habe ich schon vor Jahren festgestellt. Die Situation ist heute allerdings eine andere. Es geht nicht mehr darum die „Eliten“ einer einzelnen Nation zu bezwingen, welche versuchen ihren Wohlstand auf Kosten der gemeinen Bevölkerung nicht nur zu behalten, sondern in einem unerträglichen Maß zu erweitern.
        Man muss anerkennen, dass dies auf eine sehr subtile Art schon von langer Hand vorbeitet wird. In den Zeiten, in denen weite Teile der Bevölkerung in einem relativen Wohlstand lebte, wurde damit begonnen die Strukturen, welche für die Rechte der Bevölkerung stehen (sollten) gezielt zu untergraben und für die eigenen Zwecke auszurichten. Dies fing an bei den Medien, welche heute, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen, völlig unkritisch über das Vorgehn der politischen Führung zugunsten des Großkapitals berichten. Hiermit ist weitgehend sicher gestellt, dass die Informationen, die die Bevölkerung erreichen, auch so gestaltet sind, dass sie zwar z.T. als schwere Zumutung empfunden werden könnten, letztlich aber die Alternativlosigkeit von weiten Teilen hingenommen wird. Wenn keine möglichen Alternativen über die Massenmedien an die Bevölkerung heran getragen werden, dann ist es nur logisch, dass die dargestellte Alternativlosigkeit relativ leicht durchzusetzen ist.

        Neben den Medien, ist es natürlich wichtig, dass die Gruppe, welche sich ihr Meinungsbild nicht alleine über den Mainstraem bildet, sich nicht soweit organisiert, dass diese Organisation eine breite Aufmerksamkeit erlangt. Diese Organisationen haben allerdings schon lange existiert. Sie nennen sich Gewerkschaften und bestehen eigentlich zu dem Zweck die Interessen der Arbeitnehmer zu verteten. Dies haben sie auch eine Zeit lang recht zuverlässig getan, wenn nötig auch mit dem benötigten Druck direkt auf den Straßen. Wenn man aber einen Vergleich zieht, zwischen dem Handeln der Gewerkschaften vor 20 Jahren und heute, dann stellt man ernüchtert fest, dass von ihrer eigentlichen Funktion nicht mehr viel übrig ist. Die Rechte der Arbeitnehmer werden immer weiter abgebaut, eigeschränkt wäre untertrieben, das Einkommen aus abhängiger Beschäftigung reicht für immer mehr Arbeitnehmer vllt. zum Überleben während die Gewinne der Konzerne immer neue Rekorde brechen und selbst diese Entwicklung wird seitens der Gewerkschaften, geschickt verpackt, als Erfolg zum Wohle der Wertätigen verkauft. Mögkich ist dies nur daurch, dass die Spitzen der Gewerkschaften heute seltenst aus dem Lager derer entstammen, deren Rechte sie vertreten und durchsetzen sollen, sondern aus der selben Kaste wie die so genannte politische Elite oder aber zumindest von dieser korrumpiert wurde. Dieses Fehlen einer landesweit operierenden und international vernetzten Organisation verhindert einen breiten, und für die „Eliten“ gefährlichen, Protest, welcher durch eine Mehrheit der Bevölkerung getragen wird.

        Der größte Unterschied zu den europäischen Revolutionen der Vergangenheit liegt jedoch darin, dass sich die zunehmende Unterdrückung nicht auf eine Nation beschränkt, sondern auf nahzu alle Industrieländer und hier wird das Spiel besonders perfide. Die europäischen Völker haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter angenähert und die alten Ressentiments der Völker untereinander wurden geradzu bedeutungslos. Es würde also eine wichtige Grundlage bestehen, auf dem sich ein Protest über nationale Grenzen hinweg aufbauen könnte. Im Zuge der s.g. Finanzkrise wurden aber nun klare Rollen vergeben. Der Süden Europas wurde und wird als der Teil der Welt dargestellt, in dem der die größte Beschaftigung des Tages die ist, sich nicht zu beschäftigen und damit sich das auch trägt, müssen die fleißigen Völker aus „Kerneuropa“ diese Faulheit finanzieren. Auf der Gegenseite wird dem Süden Kerneuropa, und allen voran die Deutschen, als diejenigen dargestellt, welche den Süden ausbluten lassen um ihren eigenen Wohlstand zu sichern. Dies bringt natürlich gleichzeitig den Vorteil mit sich, dass z. B. in Deutschland kaum zur Kenntnis genommen wird, dass auch hier das Wasser immer wieter abgegraben wird (das mit dem Wasser abgraben soll ja ironischer Weise wohl auch Realität werden). In bester Propagandamanier werden die Nationen wieder gegeneinander wieder aufgebracht. Der Unterschied zur Vergangenheit besteht aber darin, dass die politische Führung der einzelnen Nationen diesmal an einem Strang zieht. Passend dazu kommt dann der Lisaboner Vertrag mit sehr bedenklichen Pasagen und eine europäische Polizeitruppe. Alleine die Tatsache, dass das Wort Aufstandsbekämpfung in Europa bei den „Eliten“ als Selbstverständlichkeit betrachtet wird, sollte jeden der die Entwicklung auch nur ein klein wenig differenziert betrachtet hellhörig werden lassen.

        Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es DRINGEND eine Organisation braucht, welche in der Lage ist die in Europa immer weiter um sich greifenden Mißstände über alle Grenzen hinweg für jeden veständlich zu kommunizieren und den benötigten offenen Protest zu organisieren. Leider kann ich diese nichtmal in Ansätzen erkennen und es ist auch klar, dass alle Ansätze zu einer solchen Organisation von den „Eliten“ nach Möglichkeit im Keim erstickt werden. Die Mittel dazu haben sie sich schon angeeignet. Der Effekt hieraus wird sein, dass sich aus der immer größer werdenden Zahl der Unzufriedenen diejenigen heraus kristalisieren werden, die zu extremistischen Mitteln bereit sind. Die Frage die sich daraus stellt ist, ob es nicht genau das ist, was mit dem eingeschlagenen Kurs bezweckt wird, lassen sich mit extremistischen Taten doch am besten weitere totalitäre Maßnahmen begründen. Die Grundlage dafür wurde ja schließlich schon geschaffen.

  10. C.A.Wittke sagt:

    Solange alle(s) unter den Euro gezwungen bleibt, solange bewegen wir uns auf sozialem und ökonomischem Katastrophenkurs.

    Da es auf diesem Abstieg der phantasiereichen bis kriminellen Mittel unendliche viele gibt, mit deren Hilfe die marodierenden Wirtschaftsräume und damit der status quo des Abzockens am Leben zu erhalten sind und sich dabei die politisch Handelnden schamlos unsittlich jedem Vertragsbruch und jeder noch so dreckig-kriminellen Pseudo-Lösung hingeben, schon eine Bad Bank ist nichts anders, wird nur aus den Gesellschaften heraus, eine Änderung herbeigeführt werden können.

    An Revolte(n) zu irgendeiner Änderung des Kurses geht auch kein Weg vorbei; deren Druck wird gerade ähnlich dem in einem Dampfkocher vorgespannt; Perspektivlosigkeit aus einem Mix aus Verarmung, mangelnder (Aus)Bildung und schnell zunehmende Arbeitslosigkeit, oder vice versa, sind kein Endzustand sondern fruchtvoller Nährboden für wachsende Respektlosigkeit auf direktem Weg zur Anarchie. Das riecht man in Deutschland (noch) nicht, in vielen anderen EURO-Ländern stinkt es schon danach!

    Aber, ob noch ohne oder demnächst mit Revolten, die auf uns zurollende ökologische Katastrophe ist eine globale und trifft uns zur Unzeit!

    caw

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