Von Schulden und Eseln

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Es war einmal ein Mann, der an einem sonnigen Tag ein kleines spanisches Dorf aufsuchte. Nie zuvor war er dort gewesen, weit draussen auf dem Land. Freundliche Menschen lebten dort. Der Mann bot den Einwohnern des Dorfes 100 Euro an für jeden Esel, den sie ihm verkaufen würden. Viele Menschen verkauften ihm ihre Esel für diesen Preis.

Am nächsten Tag kam der Mann zurück und bot mehr Geld: 150 Euro für jeden Esel. Noch mehr Dorfbewohner verkauften ihm ihre Lasttiere. Am dritten Tag bot er gar 300 Euro pro Tier – und auch die letzten Esel-Besitzer des Dorfes schlugen in den Handel ein angesichts des guten Preises.

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Der Mann, der nun alle Esel aufgekauft hatte, kündigte an, nächste Woche noch einmal vorbeizukommen und dann 500 Euro pro Esel zu zahlen, drehte sich um und verliess das Dorf.

Am Folgetag schickte er seinen Geschäftspartner in das Dorf. Der nahm alle Esel mit, die der Mann in den vergangenen Tagen im ganzen Tal eingekauft hatte und bot sie für 400 Euro pro Stück an. Angesichts des absehbaren Gewinns eine Woche später, kauften alle Dorfbewohner Esel für 400 Euro. Wer kein Geld hatte, lieh sich etwas. Tatsächlich kauften sie an diesem Tag alle Esel des ganzen Tals auf.

Wie zu erwarten, verschwanden der Mann und sein Kompagnon in diesem Augenblick spurlos vom Erdboden und wurden nie mehr gesehen.

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Resultat I
Das Dorf war plötzlich voller Esel und voller Schulden. Diejenigen die sich verschuldet hatten und ihre Esel nun nicht verkaufen konnten, hatten auch keine Chance, ihre Schulden zurückzuzahlen.

Diejenigen, die ihnen das Geld geliehen hatten, beschwerten sich beim Bürgermeisteramt. Wenn keine Rückzahlungen kämen, würden sie ruiniert, argumentierten sie. Dann könnten sie niemandem mehr Geld leihen und das Dorf wäre ruiniert.

Damit die Geldverleiher nicht in den Ruin getrieben wurden, gab der Bürgermeister ihnen Geld – und nicht den Dorfbewohnern, die jetzt verschuldet waren. Die Geldverleiher, die jetzt schon einen grossen Teil ihrer Forderungen bekommen hatten, erliessen aber nicht etwa der Dorfbevölkerung ihre Schulden sondern bestanden weiterhin auf Rückzahlung der Privatdarlehen.

Der Bürgermeister hatte das Gemeinde-Budget mit den Hilfzahlungen an die Geldverleiher ruiniert und das Rathaus somit hoch verschuldet. Er suchte bei anderen Gemeinden um Hilfe nach; doch die Bürgermeister der Umgebung liessen ihn wissen, sie könnten ihm nichts borgen, weil ein ruiniertes Rathaus das sicher nicht zurückzahlen würde.

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Resultat II
Der Mann und sein Geschäftspartner – steinreich. Die Geldverleiher hatten ihre Gewinne eingefahren und bekamen noch eine Menge Geld von den Dorfbewohnern. Sogar die im Wert unglaublich gefallenen Esel, mit denen die Dorfbewohner nie ihre Schulden decken würden, landeten am Ende bei den Geldverleihern. Das Dorf komplett ruiniert und ohne Esel. Das Bürgermeisteramt ebenfalls ruiniert für lange Zeit.

Endresultat
Um das ganze Dilemma zu lösen und das Dorf zu retten, senkte der Bürgermeister die Bematengehälter um mehr als die Hälfte und schaffte das Krankenhaus ab.

Und wenn sie nicht gestorben sind …

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67 Kommentare zu “Von Schulden und Eseln

  1. Lynn sagt:

    Pssssst… was fällt Euch denn ein, den Ablauf des Bundestags hier einzustellen?

    Das ist doch geheim!

    Tz-tz-tz…

  2. Aufstieg des Adlers sagt:

    Also die Decke, die das Elelchen auf dem obersten Bild trägt, erinnert mich doch stark an Ikea, hehe.

  3. Aufstieg des Adlers sagt:

    Menno! Ich meinte „Esel´chen“, so jetzt stimmts wieder

  4. Lynn sagt:

    Hahaha, hab mich köstlich amüsiert – danke! 😉

    Würde mich ja nicht wundern, wenn sich unsere Nachkommen später über dieses harmlose „Märchen“ totlachen, wenn es einmal als „Geschichtsrevisionismus“ als Lehrstück für selten dämliche „Spitzen“ einer gewissen Gilde vorgeführt wird.

    • uhupardo sagt:

      So ähnlich dachten wir auch. Märchen sind für Generationen und nicht selten grausam.

      • Lynn sagt:

        Eben – und so verräterisch noch dazu. Deshalb werden sie ja auch verboten. Die zu voller Pracht gediehene Eselei indes lässt sich auch dadurch nicht mehr verheimlichen. Iah-iah-iah…

      • der alte Umpitz sagt:

        Unsere initiierten Vorfahreh hatten eine ganz einfache Regel:

        >>Lass ab was Deine Macht zerbricht, übe nordischen Verzicht<<

        Und dieser Verzicht hatte nichts mit Askese zu tun, sondern mit Vernunft und Augenmass. Erst als es Herrn Moses und seinen Nachfahren gelang den Menschen zu erklären, dass sie immer mehr, mehr, mehr brauchen um glücklich zu sein und als die Menschen diesen Unsinn in ihr Herz und ihren Kopf liessen setzte die Spirale nach unten ein.

        Doch zum Glück sind wir bald ganz unten angekommen und es kann dann endlich wieder aufwärts gehen. Der tiefer Sinn hinter der ganzen Geschichte klingt bitter ist aber wahr: Die meisten Menschen lernen nicht durch Nachdenken sondern nur durch Schmerz.

        Na dann, lasst die Vergierten Schmerz leiden. Wenn es dann noch gelingt später aus den Fehlern zu lernen und zukünftig nie wieder einen mammonistischen Wahnsinn zuzulassen, dann hat auch diese Episode der Entwicklung der Menschheit seinen Zweck erfüllt.

  5. Lynn sagt:

    Also, ich mag auch keine Grossbuchstaben, das erinnert mich immer irgendwie an den Grössenwahn von Grosskopferten… z.B. diese hier:

    SPDCDUCSUFDP…

  6. Ich liebe dieses Märchen. Es ist einfach Klasse 🙂 Vielen herzlichen Dank dafür!

    P.S.
    Nun sollte es doch wohl auch der Letzte begriffen haben, oder?

    • uhupardo sagt:

      Sehr gerne, Solveigh. 🙂 Auch wenn zu befürchten ist, dass es noch viele „Letzte“ geben wird. Aber wenn es damit auch nur ein paar mehr begreifen, wäre der Sinn schon erreicht.

  7. fischi sagt:

    Und die Mann wurden für einen Innovationspreis vorgeschlagen.

  8. almabu sagt:

    In Deutschland passiert doch momentan nichts anderes, nur dass die Leute Angesichts der Krise keine Esel sondern überteuerte Immobilien kaufen! Na, klingelt da etwas?

  9. flurdab sagt:

    Ist das jetzt ein spanisches Märchen?
    Oder habt ihr es geschafft ein gesamt- europäisches Märchen zu erzählen?

    Aber die Idee ist bestimmt bei den deutschen Schildbürgern abgekupfert.

    • uhupardo sagt:

      Ist das jetzt ein spanisches Märchen?
      Oder habt ihr es geschafft ein gesamt- europäisches Märchen zu erzählen?

      Man weiss es eben nicht … 😉

  10. plutonomie sagt:

    Ich glaube das dieses Märchen nur in Spanien bzw. in Europa funktioniert, in den USA würde man wahrscheinlich auf die schnelle noch einige Esel klonen. Und sie dann als Spitzen – Zuchtesel nach Europa verkaufen. Und die Banken würden uns dann noch die Kredite leihen mit der Auflage das die europäischen Länder dafür bürgen müssten.

  11. birkental sagt:

    Nur ich habe wieder mal gar nichts begriffen: ist die Geldgier der Dorfbevölkerung moralisch einwandfreier als die der Geldverleiher oder der Eselhändler? Wie kommt es, dass man sein Lasttier verkauft? Das hat doch einen Wert, der anders ist als der Marktpreis.
    Im Ernst: ich versteh es wirklich nicht, bin aber auch als Letzte gut aufgehoben. Nur kein Mitleid.

    • uhupardo sagt:

      Die Frage ist nicht mitleidfähig, also ohne. 😉
      krisenfrei (.de) hat, wie ich eben sah, die Veröffentlichung dieses Artikels mit seinem Zusatz „Gier frisst Hirn“ eingeleitet.
      http://krisenfrei.de/Sordon_DieGiernachGeldundMacht.pdf

      Das hat mir gut gefallen. Denn es ist natürlich nicht nur die Gier der Geldverleiher! Es ist auch die Gier derjenigen, die sich Esel für viel zu hohe 400 Euro einkaufen (sie kennen den Preis, sie haben ihren eigenen Esel vorher für 100, 150 oder bestenfalls 300 hergegeben), nur weil sie jemanden erwarten, der angekündigt hat (angekündigt, nichts mehr), nächste Woche 500 zu zahlen.

      Gier frisst so viel Hirn, dass sie erst ein Tier, das täglich eine Menge Arbeit für sie leistet, für 100 oder 150 verkaufen – und dann obendrein noch einen Fantasiepreis für einen neuen Esel zahlen in purer Erwartung eines (möglichen) Gewinns. Da ist vom Hirn fast nichts mehr übrig. Die Geldverleiher sind kein Stück besser natürlich, nur wesentlich rationaler und handeln intelligenter.

      Das Lehrstück aus diesem Märchen kann also nicht heissen „schaut her, die bösen Geldverleiher“ sondern wie krisenfrei sagt „Gier frisst Hirn“ und zwar auf allen Seiten. Solange das – auch auf allen Seiten – nicht glasklar ist, gibt es keine Chance auf Besserung. Denn was ist denn, wenn ich morgen meinem Nachbarn, der ständig auf Bankster, Politiker und die superreichen Geldsäcke schimpft, anbieten würde, mit einem von denen zu tauschen, der 6 Milliarden Euro Vermögen besitzt, auch wenn ich ihm erkläre dass das „na ja, sagen wir … halb legal“ ist? Wie lange würde es dauern, bis er zustimmt? Länger als eine Sekunde?

      • birkental sagt:

        Vielen Dank. Bei Uhupardo und krisenfrei werde ich also unbesorgt Esel kaufen können. 🙂

      • Bei dieser Argumentation, uhupardo, müssen wir aber auch unbedingt an die Ursachen gehen und fragen:
        Wer hat zu welchem Zweck das Geld wie in die Welt gebracht, das heute nicht nur das Hirn so vieler Menschen frisst, sondern buchstäblich ihr ganzes Leben?

        • uhupardo sagt:

          Bei dieser Argumentation, uhupardo, müssen wir aber auch unbedingt an die Ursachen gehen und fragen:
          Wer hat zu welchem Zweck das Geld wie in die Welt gebracht, das heute nicht nur das Hirn so vieler Menschen frisst, sondern buchstäblich ihr ganzes Leben?

          Solveigh, die Intention ist, alle freizusprechen von Eigenverantwortung in dieser Sache nach dem Motto „Die können alle nix dafür“. Das habe ich schon öfter gehört, ist aber noch nie unwidersprochen geblieben. Diesmal auch nicht.

      • 1. OHNE dieses Wirtschaftssystem wären die Bedingungen für Gier weitaus schwieriger, im Idealfall unmöglich.
        2. Die Verantwortung ausschließlich den einzelnen Menschen zuzuschieben, ist genau so falsch.
        3. Es gibt ganz gewiss eine systembedingte(!) Wechselwirkung.

        Die Gesellschafts- und Wirtschaftsform bedingt und bestimmt das Handeln und Denken der Menschen. Für mein Verständnis gilt nicht das Umgekehrte. Wäre es so, würden wir wohl längst in einer anderen Welt leben.

        Wer bestimmt die Lebensumstände?
        „Die“ Menschen?
        Wer bestimmt, dass die Menschen nach Strich und Faden ausgeraubt werden?
        „Die“ Menschen?
        Wer bestimmt, dass die Menschen durch Hunger und Elend ermordet werden?
        „Die“ Menschen?
        Wer bestimmt, dass die Menschen durch Kriege umgebracht werden?
        „Die“ Menschen?

        Nein, die Verantwortung für diese Verbrechen „den Menschen“ unterzujubeln, passt nicht.
        Nein, das ist kein Übernehmen einer Opfer-Rolle, das ist Darstellen unsere heutigen Welt, wie sie ist und wie sie von einer kleinen Clique gestaltet und erzwungen wird.

        • uhupardo sagt:

          „Nein, die Verantwortung für diese Verbrechen “den Menschen” unterzujubeln, passt nicht.
          Nein, das ist kein Übernehmen einer Opfer-Rolle, das ist Darstellen unsere heutigen Welt, wie sie ist und wie sie von einer kleinen Clique gestaltet und erzwungen wird.“

          Ja, ich wusste, was jetzt folgt. Und so oft das kommt, werde ich unermüdlich darauf hinweisen, dass es falsch ist. Vor allem – das ist das Fatale -, dass es genau die Einstellung ist, die jede mögliche Verbesserung der Situation ganz sicher und zu 100 Prozent verhindert!

          Hier wird suggeriert „alle sind gut, nur die kleine böse Clique da verhindert ein perfektes Ergebnis“. Das war noch nie so, weil Menschen sind, wie sie sind. Längst bevor es Geld gab, haben die Menschen bewiesen, was Neid, Gier und Habsucht bewirken können, als müsste ich das hier erklären!?

          Wer also nicht weiss und fordert (beides), dass die Verbesserung der beinahe aussichtslosen aktuellen Situation dringend bei jedem Einzelnen beginnen muss und eben nicht ermöglicht werden kann, indem man eine kleine böse Clique bekämpft, verhindert Lösungen aktiv – selbst wenn er das Gegenteil als Motiv hat.

      • Hier gebe ich Dir nun wieder unbedingt recht, uhupardo, aber der Mensch wird sich nur seeeeeehr schwer ändern können, solange sich die Bedingungen, unter denen er lebt, nicht ändern.

        • uhupardo sagt:

          „Hier gebe ich Dir nun wieder unbedingt recht, uhupardo, aber der Mensch wird sich nur seeeeeehr schwer ändern können, solange sich die Bedingungen, unter denen er lebt, nicht ändern.

          Jetzt sind wir wieder einig, und zwar zu 100 Prozent. Mein Reden seit 14/18. 😉

  12. […] viaVon Schulden und Eseln « uhupardo. Share| August 7, 2012 at 10:50 am by admin Category: Allgemein […]

  13. Stoffteddy sagt:

    …oder anders ausgedrückt: wenn ein Mann mit Geld auf einen Mann mit Erfahrung trifft, so hat häufig danach der Mann mit der Erfahrung das Geld und der Mann mit dem Geld die Erfahrung… 😐

  14. muttimeckert sagt:

    Nicht umsonst rauben so manche Märchen den Schlaf.
    Denn spätestens wenn ein solcher Sachverhalt in erzählerisch phantasievoller Weise auch den letzten „Schlafmützen“ dargeboten wird, wird denen endlich ein Licht aufgehen.
    Aber werden sie dieses Licht nutzen, um denen heimzuleuchten, die sie bisher im Dunkeln tappen ließen?
    Hoffentlich.
    Danke für die unterhaltsame Darbietung der so ernsthaften Situation, uhupardo.
    Wenn ich jetzt noch wüßte, dass der Esel im Brunnen eine Fotomontage ist … 😉

    • uhupardo sagt:

      Offizielle psychologisch verantwortungsvolle Antwort des Blog-Betreibers: Der Esel im Brunnen ist eine Foto-Montage!

      (Inoffiziell ehrliche Antwort: Das war eine wohlmeinende Lüge.)

  15. flurdab sagt:

    Aber der Esel im Brunnen ist ein schöner bildlicher Abschluss.
    Ob wir schlußendlich auch noch so fotogen seien werden?

  16. dieandereperspektive sagt:

    In der Geschichte fehlt noch ein uns wohlbekanntes Land, das davon erführ und jetzt Futter für die Esel bereitstellen will, damit die Esel nicht verhungern, weil sie ja jetzt auch einigen Banken ihres Landes gehören. Da jedoch dieses Unterfangen nicht ohne Risiko ist, haben die dortigen Banken den Staat ins Boot geholt, damit der dafür bürgt, dass, wenn ein Esel trotzdem stirbt, sie dafür 500 € ausbezahlt bekommen. Um dies finanzieren zu können, hat dieses Land dann die Sozialabgaben gekürzt und die Renten.

  17. […] Auf einer Seite unser Finanz-/Wirtschaftssystem erklärt: Von Schulden und Eseln […]

  18. […] Sie dazu auch: * Von Schulden und Eseln * Wirtschaftswissenschaftler und Ökonom – die Dümmsten der Klasse Bewerten:Share […]

  19. Don Furioso sagt:

    „aber der Mensch wird sich nur seeeeeehr schwer ändern können, solange sich die Bedingungen, unter denen er lebt, nicht ändern.“ Wie müssen diese Bedingungen aussehen, damit wir unser Verhalten ändern? Das klingt mir zu passiv, nach einem Christus, Lenin einer Zentralbank, die alles richtet, damit wir uns endlich richtig verhalten. Wenn wir nicht die Bedingungen herbeiführen, wer denn sonst? Über das genaue wie und wohin habe ich selbst leider keine Antwort, sonst hätte ich sie längst gepostet. 😦
    Sehr gutes Märchen, gracias! Eine mögliche Moral der Geschicht: Suche dein Glück nicht im Konsum, dann wirst du nicht so leicht reingelegt von Leuten, die noch viel gieriger und korrupter sind als du selbst.

    • uhupardo sagt:

      „Suche dein Glück nicht im Konsum, dann wirst du nicht so leicht reingelegt von Leuten, die noch viel gieriger und korrupter sind als du selbst.“

      Muy bueno!

  20. almaantolin sagt:

    oh mann habt ihr mich erschrocken. ich lebe hier mit 7 eseln in katalunien, versuche sie durch die krise zu ziehen, was eine echte belastung ist. und genau die, die mir so ans herz gewachsen ist habt ihr im brunnen gelegt. hoffe, das bild ist nur gestellt…… schoene metapher. nur leider in der spanischen realitaet komplett anders herum. vor 10 jahren gab es noch welche, heute sind wir die letzten die noch welche haben.alles, was nicht essbar ist, wird entsorgt. ein datum: im april waren es 70 esel und 80 pferde pro tag, die in den schlachthof gewandert sind. in compra-venta stehen zig tiere zum verschenken drin.meine jahrelange arbeit mit tiergestuetzter therapie ist deswegen zuende, weil kein mensch mehr das bezahlen kann…….
    und ich liebe meine tiere, sie sind meine familienangehoerige und bleiben…..hasta la vista

  21. […] Warum das System irreparabel ist! * Heiner Geissler: “Diese Wirtschaftsordnung muss weg!” * Von Schulden und Eseln * Scheiss auf eure Kinder, ganz ehrlich! * Euro-Krise? – Gehirn einschalten, das ist doch […]

  22. AluBox sagt:

    Da platzt mir gleich der Kragen vor Neid. Ich will auch so einen Esel haben !

  23. mospe sagt:

    Könnte das Dorf unserer österreichischen Politiker sein……………. zu 100 %

  24. […] später auch noch reisen, wenn durch den konzertierten nationalen Urlaubseinsatz der Europäer die Krise endlich bewältigt ist. Eilt ja nicht! José Manuel Soria, der Madrider Tourismus-Minister wird Ihnen für Ihre […]

  25. Grübler sagt:

    Mir fällt da eher die paralelle zu den Goldhamstern auf, da es sich beim Goldpreis auch um eine fiktive Größe handelt. Die Leute kaufen aus Angst Gold weil eine Währungsreform befürchtet wird, die klugen Investoren haben schon vor Jahren gekauft und schüren nun die Angst der Leute damit umso mehr Gold gekauft wird und der Preis weiter steigt und somit deren Gewinn maximiert wird. In einer Marktwirtschaft bestimmen nun einmal Angebot und Nachfrage den Preis – wird hier manipuliert entsteht eben ein irrationaler Preis. Das nun aus Gier Schulden gemacht werden kann man dem System nicht vorwerfen. Wer vom Bürgermeister Geld bekommt hängt davon ab, wer mit ihm am Mittagstisch sitzt 😉

  26. […] Sie dazu bitte auch: * Von Schulden und Eseln Bewerten:Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt mir:Gefällt […]

  27. […] dieses Thema geht es auch: * Im Interview bei krisenfrei * Von Schulden und Eseln Bewerten:Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt mir:Gefällt […]

  28. […] ich später überhaupt Geld verdienen können?” * Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt * Von Schulden und Eseln * Interview mit Uhupardo Bewerten:Share […]

  29. […] – Sind Sie jetzt endlich wach? * Wichtig! – Hut ab vor dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk! * Von Schulden und Eseln Bewerten:Share this:TwitterFacebookDiggLinkedInRedditStumbleUponE-MailDruckenGefällt mir:Gefällt […]

  30. hajac sagt:

    So ist die Welt. Und genau deshalb gab es den Artikel 125 Lissabon-Vertrag.

  31. […] Fast so schön wie unsere Geschichte “Von Schulden und Eseln”. […]

  32. […] Das aktuelle Desaster allerdings wird bleiben, weil es ein sehr deutlich definierbarer Webfehler des Systems ist. Aus der privaten Verschuldung von Casino-Zockern wurde durch ultraliberale Deregulierungswut […]

  33. […] Dazu passt: * Leserfragen (5) * Deutschland gegen Europa * Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt * Europa wird kaputt gespart, von Merkels Gnaden! * Ob es dumm ist, wenn Mäuse Katzen wählen? * Von Schulden und Eseln […]

  34. […] – Sind Sie jetzt endlich wach? * Als die Chinesen endgültig die Nase voll hatten … * Von Schulden und Eseln * Wir haben über unsere Verhältnisse […]

  35. đeя вαeяeиαυfвıиđeя sagt:

    Reblogged this on đeя Bαeяeиαυfвıиđeя oder Kultur-Soeldner.

  36. […] nicht weit von hier gibt es ein kleines dorf voller esel und voller schulden, warum? es ist wie mit unserer finanzkrise, genau das gleiche. lasst es euch erklären: von schulden und eseln […]

  37. […] nicht weit von hier gibt es ein kleines dorf voller esel und voller schulden, warum? es ist wie mit unserer finanzkrise, genau das gleiche. lasst es euch erklären: von schulden und eseln […]

  38. […] Am nächsten Tag kam der Mann zurück und bot mehr Geld: 150 Euro für jeden Esel. Noch mehr Dorfbewohner verkauften ihm ihre Lasttiere. Am dritten Tag bot er gar 300 Euro pro Tier – und auch die letzten Esel-Besitzer des Dorfes schlugen in den Handel ein angesichts des guten Preises.“ hier die ganze geschichte: uhupardo – von schulden und eseln […]

  39. Ich werde niemals meinen Esel verkaufen. Der wahre und einzige Esel bin ich selbst. Kein Geld der Welt kann mein Eselherz kaufen. Ich will es verschenken an eine Eselsdame.

    Meine erlebte Eselsgeschichte:

    https://kailalama.wordpress.com/2008/09/11/zwei-grose-esel/

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