Wir brauchen dringend Wachstum, deswegen müssen wir sparen!

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Wenn es uns genauso gut geht, wie vergangenes Jahr, geht es uns schlecht. Denn es gab kein Wachstum. Das ist kein Widerspruch sondern Systemweisheit. Wir brauchen dringend Wachstum, deswegen müssen wir sparen. Klingt nicht besonders clever? Mag ja sein, ist aber auch systemkonform. Wir brauchen „Bildung, Bildung, Bildung“, um wieder in die Nähe der Vollbeschäftigung zu kommen, während immer weniger Arbeitsplätze gebraucht werden. Ergibt keinerlei Sinn? Natürlich nicht, aber wen kümmert das?

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Ergebnis drastischer Sparmassnahmen: Schulden wie noch nie!

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Er ist angetreten, den Staatshaushalt „endlich zu sanieren“. Statt dessen verzeichnen die Kassen jetzt den höchsten Schuldenstand seit 100 Jahren! Nach all den Kürzungen und Streichungen, nach all den drastischen Sparmassnahmen der Regierung Rajoy, sind die Schulden Spaniens 2012 um den Rekordbetrag von 146 Milliarden Euro gestiegen – also um 400 Millionen Euro pro Tag. Damit belaufen sich die Geamtschulden des Landes auf 882 Milliarden Euro angestiegen. Das entspricht 84 Prozent des Bruttosozialprodukts, ähnlich wie in Deutschland. Man muss bis ins Jahr 1910 zurückgehen, um eine ähnliche Zahl zu finden.

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Wohlstand ohne Wachstum – geht das?

Dieses Video („Monitor“) zeigt u.a. das Beispiel eines erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten deutschen Unternehmers, der Wachstum ganz anders definiert.

Nein, nein, nein und nein!

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Einig sind sie in den Themen Währung und Zentralbank. Uneinig sind sie in allem anderen. Das ist der Horizont, unter dem in Brüssel gerade die nächste politische Schlammschlacht stattfindet, die keinerlei klaren Impuls verspricht – 30 Monate nachdem die Krise ausgebrochen war. Insbesondere die Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland sorgen dafür.

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Brüssel will Defizit-Regeln aufweichen und der „Wachstums-Hebel“ kommt

Es geht nicht mit Sparprogrammen allein! Endlich ist diese Erkenntnis in Brüsseler Hirne gesickert. Jetzt will die Europäische Kommission erstens die Stabilitätsregeln für gebeutelte Staaten aufweichen und zweitens ein Investitions-Paket schnüren, bei dem zehn Milliarden Euro öffentlicher Gelder auf 200 Millionen „gehebelt“ werden sollen. Das mit dem Hebel hat zwar noch nie richtig funktioniert, weil die privaten Investoren nicht so mitspielten, wie man das von ihnen erwartete, doch der Versuch soll erneut gestartet werden.

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Merkel droht mit „Wachstums-Agenda“

Auf dem grossen Kreuzfahrtschiff der EU steht Deutschland in seiner Luxuskabine am Bug und trinkt Champagner. Besonders gut ist die Aussicht übers Meer heute, weil der Bug ungewöhnlich hoch liegt. Das wiederum liegt daran, dass das Heck bereits abgesoffen ist. An der Bugwand des Luxusliners steht in riesigen roten Lettern „Titanic“. Angela scheint jetzt etwas gemerkelt zu haben, denn Europas oberste Spar-Domina schiebt ihrem „unverhandelbaren Fiskalpakt“ nun eine „Wachstums-Agenda“ nach, die sie im Juni von ihren Kollegen absegnen lassen will.

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Jeder siebte Deutsche ist arm!

… und nicht etwa „armutsgefährdet“, wie dieser Kommentar perfekt auf den Punkt bringt: Sagt doch einfach „arm“

Der Unternehmer-Index ist selbst in der Krise positiv gestimmt. Die Menschen konsumieren zum Weihnachtsfest so sehr, dass nicht einmal der Einzelhandel die Stirnfalten kraus ziehen kann. Deutschland, der Wirtschaftslokomotive Europas geht es gut!

 

Das gilt für diejenigen, die (noch) einen Arbeitsplatz haben, von dem sie auch leben können. Für alle anderen nicht, aber die interessieren letztendlich auch niemanden, denn sie sind nicht „armutsgefährdet“. Sie sind arm! Sie haben keine Lobby, sie konsumieren nicht, sie zählen einfach nicht mit.

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